Tennis

Koubek "glücklich über Änderungen"

Von Tennisnet
Freitag, 24.11.2017 | 14:30 Uhr
Koubek zeigt sich über das neue Davis-Cup-Format erfreut
© GEPA

Beim nächsten Duell des österreichischen Davis-Cup-Teams gegen Weißrussland sieht Kapitän Stefan Koubek seine Mannschaft in der Favoritenrolle. Über das neue Format, das in der Europa/Afrika-Zone ab der kommenden Saison zum Einsatz kommt, zeigt sich der 40-Jährige erfreut. Zudem schätzt er die Wahrscheinlichkeit eines Antretens von Dominic Thiem als hoch ein.

Noch bevor die aktuelle Saison des Davis Cups abgeschlossen ist, wurde die erste Runde für die Saison 2018 bereits ausgelost. Österreich trifft dabei zum Auftakt zuhause auf den selben Gegner wie in 2017, Weißrussland. Kapitän Stefan Koubek blickte in einem Interview mit Laola1 bereits auf die kommende Aufgabe Anfang Februar.

Stefan Koubek über...

... den Erstrundengegner Weißrussland: "Weißrussland ist sehr stark. Sie haben uns damals (vergangenen April, Anm.) wirklich überrascht und haben sich in Minsk sehr gut präsentiert. Ich gehe davon aus, dass Dominic Thiem mit dabei sein wird. Mit Gerald Melzer, Sebastian Ofner und einem guten Doppel dazu sind wir aber definitiv die Favoriten und werden als Sieger vom Platz gehen."

... die Chancen auf ein Antreten von Dominic Thiem: "Der Termin ist für Dominic relativ gut. Es ist in der Woche nach den Australian Open und danach hat er noch eine Woche Zeit, um sich auf das Sandplatz-Turnier in Buenos Aires vorzubereiten. Dominic ist zudem sicher motiviert, wieder im Davis Cup zu spielen."

... das neue Format im Davis Cup (Spiele an zwei Tagen, nur Best-of-Three, fünf Spieler erlaubt): "Es ist jetzt natürlich angenehm, wenn man mit einem fixen Doppel-Duo anreisen kann und trotzdem einen Ersatz-Single-Spieler hat. Ich bin sehr glücklich über diese Änderung. Inwiefern sich die Verkürzung auf zwei Tage auswirken wird, werden wir erst sehen. Ich glaube, dass es aus sportlicher Sicht eine gute Entscheidung ist.

... Dominic Thiems Leistungseinbruch zum Ende der Saison: "Es war ein taffes Ende für ihn. Er hat am Ende der Saison leider seine Leistung nicht mehr ganz abrufen können. So etwas passiert aber nun einmal. Im Jahr zuvor waren viele Siege eine Überraschung oder eine Sensation. Heuer wurden diese Siege schon erwartet und du musstest quasi deine Leistung bringen. Natürlich hat es mit dem Kopf zu tun. Es ist dann aber immer die Frage, wie man das ändert. So eine lange Saison zehrt aber auch und macht einen im Kopf müde. Vielleicht ist das eine oder andere Turnier zu viel gespielt worden.

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