Montag, 17.04.2017

Jo-Wilfried Tsonga ist doch bereit für das Davis-Cup-Halbfinale

Kehrtwende bei Tsonga

Jo-Wilfried Tsonga will dabei helfen, Frankreich ins Davis-Cup-Finale zu führen. Für die Partie gegen Serbien im September kündigte der 32-Jährige seine Bereitschaft an.

Jo-Wilfried Tsonga
© getty
Jo-Wilfried Tsonga

Von 1991 bis 2001 gewann Frankreich dreimal den Davis Cup. Seitdem ist die Equipe Tricolore ohne Titel, obwohl sie seit Jahren zu denen am besten besetzten Mannschaften gehört, zumindest in der Breite. In diesem Jahr sind die Chancen auf den Davis-Cup-Titel wieder gegeben. Das Team von Kapitän Yannick Noah steht im Halbfinale und trifft im September im Anschluss an die US Open auf Serbien. Da höchstwahrscheinlich Novak Djokovic mit von der Partie sein wird, brauchen die Franzosen ihre besten Männer.

Zum ersten Mal Vater geworden

Derzeit ist Jo-Wilfried Tsonga als Weltranglisten-Zehnter der beste Franzose. Doch vor dem Viertelfinale im Davis Cup hieß es, dass der 32-Jährige in diesem Jahr nicht mehr für den Davis Cup zu Verfügung stehen wird, weil er erstmals Vater geworden ist und die Familie Vorrang hat. Doch während eines Mediengesprächs in Monte Carlo gab Tsonga nun bekannt, dass man mit ihm für das Halbfinale gegen Serbien planen könne.

"Mein Sohn wurde vier Wochen früher geboren als geplant. Drei Tage nach seiner Geburt rief mich Yannick an, ob ich für die Partie gegen Großbritannien zur Verfügung stehen würde. Ich habe ihm gesagt, dass ich bei meiner Familie sein möchte. Heute, einen Monat nach der Geburt, kann ich bekanntgeben, dass ich mich zur Verfügung stelle, um im September gegen Serbien zu spielen. Das ist nicht das erste Mal, dass ich meine Verbindung zu dem französischen Team zeige, das ich zutiefst liebe."

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Christian Albrecht Barschel

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Christian Albrecht Barschel

Christian Albrecht Barschel(Redaktion)

Christian Albrecht Barschel, Jahrgang 1980, ist seit 2010 bei tennisnet.com. Schon früh wurde er mit dem Filzballvirus angesteckt. Seine sportliche Heimat ist seit 1989 der Tennisklub Mölln, für den er es dreimal ins Guinness Buch der Rekorde schaffte. Auch wenn er selbst als Konterspieler bekannt ist, bevorzugt er lieber die eleganten Angriffsspielweisen wie die von Stefan Edberg und Roger Federer. Sein Lieblingsturnier sind die Australian Open.

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