Jim Courier plädiert für radikale Veränderung im Davis Cup

Courier will WM-Format

Dienstag, 11.04.2017 | 11:08 Uhr
Jim Courier
© getty
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Jim Courier, Kapitän des US-amerikanischen Davis-Cup-Teams, möchte ein anderes Format im traditionsreichen Wettbewerb haben. Der zweimalige Davis-Cup-Sieger plädiert für ein zweiwöchiges Turnier an einem festen Ort, der jährlich rotiert.

Und wieder ist es nichts geworden mit dem Titel. Das so erfolgsverwöhnte US-amerikanische Davis-Cup-Team, mit 32 Titeln Rekordsieger, hat seit 1995 nur einmal den Davis Cup gewonnen. Die US-Boys um Kapitän Jim Courier verloren in Australien mit 2:3. Courier, der zweimal den Davis Cup gewinnen konnte, sprach sich in Brisbane für eine radikale Veränderung des Formats aus. Für den 46-Jährigen kommt nur eine Lösung in Frage - und zwar ein Format wie beispielsweise bei der Fußball-WM.

Geht es nach Courier, soll der Davis Cup ein zweiwöchiges Event werden an einem festen Ort, der jährlich rotiert. In Jahren mit Olympischen Spielen soll der Davis Cup nicht ausgetragen werden. Eine Idee, die ähnlich zum Laver Cup ist, der dieses Jahr in Prag seine Premiere feiert und ebenfalls in olympischen Jahren nicht ausgetragen werden soll. Courier findet es schade, dass die Australier ihr Momentum nicht nutzen können und nun bis September auf das Halbfinale warten müssen.

"Wir sind nicht mehr im Jahr 1915"

"Wenn wir es über zwei Wochen spielen, werden die Leute es verfolgen und involviert sein. Auch Nicht-Tennisfans werden die Geschichte verfolgen, weil sie davon hören und nicht vier oder fünf Monate warten müssen, bis ihr Team wieder spielt. Ich hasse Fußball, aber wenn die WM ansteht, verfolge ich das US-Team, männlich oder weiblich. Und ich schenke keine Aufmerksamkeit anderen Spielen für den Rest des Jahres. Ich sage das nun seit Jahren. Das ist also nichts Neues, und ich bin nicht der Einzige, der das sagt. Aber ich glaube, dass dies die Lösung für den Wettbewerb ist", erklärte Courier. Auch Novak Djokovic hatte sich nach dem Halbfinaleinzug von Serbien für ein WM-Format stark gemacht.

"Wir sind nicht mehr im Jahr 1915, sondern im Jahr 2017. Man muss sich etwas mehr bewusst sein, was der moderne Markt möchte", ergänzte Courier. Ein WM-Format gab es bereits im Fed Cup. Jahrelang wurde innerhalb einer Woche an einem Ort mit bis zu 32 Teams gespielt, ehe man sich dazu entschied, zum Davis-Cup-Format mit Heimspielen zu wechseln. Der Tennisweltverband ITF stimmt im August über mögliche Veränderungen im Davis Cup ab. So soll ab 2018 der Davis Cup nur noch über zwei Tage mit dem Best-of-three-Modus im Einzel ausgetragen werden. Auch ein Final-Four-Turnier an einem neutralen Ort steht zur Debatte.

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