Tennis

ITF-Round-up: Strombachs und Böhler holen Titel

Robert Strombachs
© Juergen Hasenkopf

Robert Strombachs und Dominik Böhler haben ihre gute Form der letzten Wochen bestätigt - und erneut einen Turniersieg gefeiert.

Strombachs siegte im tunesischen Monastir (15.000 US-Dollar) als ungesetzter Akteur im Finale gegen den an fünf notierten Alexey Zakharov aus Russland. Strombachs hatte in Runde zwei den an zwei gesetzten Quentin Robert in zwei Sätzen bezwungen.

Für den 19-Jährigen war es der zweite Einzeltitel auf dem ITF Pro Circuit, vor zwei Wochen hatte er, ebenfalls in Monastir, seinen Premierentitel geholt. Strombachs wird sich dank der Punkte für den Sieg in der kommenden Woche um Rang 760 der Welt einreihen, so hoch stand er bislang noch nie. (Die Punkte der Future-Turniere fließen erst mit einer Woche Verspätung in die Weltrangliste ein.)

Im Doppel war Strombachs ebenso erfolgreich - an der Seite von Bernardo Azevedo Pereira e Oliveira aus Brasilien siegte er mit 3:6, 6:2, [10:1] gegen Quentin Robert/Hugo Schott.

Dominik Böhler gewann unterdessen das mit ebenfalls 15.000 US-Dollar dotierte Turnier in Bad Salzdetfurth und feierte seinen dritten Sieg auf dem ITF Pro Circuit. Böhler war an Position vier gesetzt und erkämpfte sich nach einem glatten Halbfinalerfolg den Siegerpokal mit einem nervenstarken 7:6 (8), 4:6, 7:6 (8) über Vadym Ursu aus der Ukraine. Der topgesetzte Louis Wessels war in Runde zwei ausgeschieden. Auch Böhler wird mit einem Rang um Platz 550 so hoch in der Weltrangliste aufsteigen wie noch nie zuvor.

In der Doppelkonkurrenz siegte Mats Rosenkranz an der Seite des Tschechen Petr Nouza mit 4:6, 6:3, [14:12] gegen Altug Celikbilek/Hugo Voljacques.

Bei den Damen erreichte Stephanie Wagner das Halbfinale beim ITF-Turnier in Santa Margherita di Pula/Italien (25.000 US-Dollar).

ATP-Challenger: Kamke mit Halbfinale, FAA siegt

Auf ATP-Challenger-Ebene kam Tobias Kamke in Taschkent/Usbekistan bis ins Halbfinale, wo er Kamil Majchrzal mit 6:7 (2), 3:6 unterlag. Sieger des Turnier wurde der kanadische Youngster Felix Auger-Aliassime mit einem 6:3, 6:2-Endspiel-Erfolg, seinem vierten Challenger-Titel insgesamt und seinem zweiten in 2018.

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