ATP Challenger Tour: Die zweite Ebene des professionellen Tennissports rüstet auf

Von tennisnet
Montag, 23.07.2018 | 13:39 Uhr
Chris Kermode hat für die Challenger-Tour gute Ideen
© GEPA

Größere Teilnehmerfelder, weitreichende Hospitality, verbesserte medizinische Versorgung: Auf der zweiten Ebene des professionellen Herren-Tennis stehen große Veränderungen an.

Auf die Veranstalter von Turnieren der ATP-Challenger-Tour kommt einiges zu - die Spieler dürfen sich in jedem Fall freuen. So zunindest kommunziert es die ATP auf ihrer Website..

Demnach soll schon im nächsten Jahr massiv an der Größe der Teilnehmer-Felder geschraubt werden. Anstelle von 32 Spielern wird es dann pro Turnier 48 Startplätze geben. Über eine ganze Saison gerechnet entstünden so 2.400 zusätzliche Chancen, an einem ATP-Challenger-Turnier teilzunehmen.

Erhöhung des Preisgelds, umfassende Hospitality

Darüber hinaus steht eine Erhöhung des Gesamtpreisgelds an - auch wenn diese über ein ganzes Jahr gerechnet mit einer zusätzlichen Million US Dollar eher bescheiden ausfällt. Die Veranstalter müssen allerdings nunmehr Kost und Logis für alle Teilnehmer des Hauptfeldes zur Verfügung stellen. Darüber hinaus soll sich auch die medizinische Versorgung verbessern.

Und auch für die bessere Planung der Auftritte soll etwas getan werden: Alle Turniere werden ab kommendem Jahr von Montag bis Sonntag ausgetragen, Qualifikation inklusive.

Chris Kermode zufrieden

Die Turniere der Challenger-Tour werden wie jene der ATP-Tour strukturiert werden: Auf höchstem Level gibt es die Kateorien von 1000 über 500 bis 250, je nachdem, wie viele Punkte der Turniersieger mit nach Hause nimmt. Für die Challenger-Events wird es eine Unterteilung in 70-, 80-, 95-, 110- und 125-Turniere geben.

Chris Kermode, Chef der ATP, zeigt sich jedenfalls sehr zufrieden. "Diese signifikanten Veränderungen werden zu einer wirklichen Verbesserung der ATP-Challenger-Tour führen", so Kermode. "Vor allem, weil wir versucht haben, mehr Verdienst-Möglichkeiten für das Eintritts-Level in den professionellen Tennissport zu schaffen."

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