Stuttgart: Marterer als vierter deutscher Spieler im Achtelfinale

Von tennisnet/SID
Mittwoch, 13.06.2018 | 14:26 Uhr
Maximilian Marterer, Stuttgart
© getty

Maximilian Marterer ist beim ATP-Turnier in Stuttgart als vierter deutscher Spieler ins Achtelfinale eingezogen. Der 22 Jahre alte Nürnberger siegte am Mittwoch zum Auftakt der Rasensaison gegen Lucky Loser Viktor Galovic aus Kroatien 3:6, 6:4, 6:1.

In der Runde der letzten 16 trifft Marterer auf Nick Kyrgios aus Australien. Am Dienstag war die Partie dem stundenlangen Regen zum Opfer gefallen und konnte auch am Mittwoch aufgrund des noch feuchten Rasens auf dem Centre Court erst mit deutlicher Verspätung begonnen werden.

Marterer kann erst seinen siebten Breakball nutzen

Bei den French Open war der Weltranglisten-50. Marterer erst im Achtelfinale am späteren Sieger Rafael Nadal gescheitert. Im Duell mit Galovic, der Nummer 180 im ATP-Ranking, konnte der Franke erst seinen siebten Brealball nutzen - und holte sich so den zweiten Durchgang. Danach wurde Marterer seiner Favoritenstellung auf dem Centre Court gerecht und beendete das Match nach knapp 1:35 Stunden.

Bereits am Montag hatten das 17 Jahre alte Talent Rudolf Molleker (Berlin), Mischa Zverev (Hamburg) und Oldie Florian Mayer (Bayreuth) ihre Auftaktmatches gewonnen.

Youngster Denis Shapovalov bereits ausgeschieden

Zverev trifft am Nachmittag auf den topgesetzten Weltranglistenzweiten Roger Federer, der nach zweieinhalb Monaten Pause wieder auf die Tour zurückkehrt. Der Weltranglisten-303. Molleker bekommt es nach seinem ersten Sieg auf der ATP-Tour mit dem an Position zwei gesetzten Titelverteidiger Lucas Pouille aus Frankreich zu tun. Mayer trifft auf Denis Istomin aus Usbekistan, der zuvor Philipp Kohlschreiber (Augsburg) geschlagen hatte.

Ausgeschieden ist dagegen bereits der an Position sechs gesetzte Kanadier Denis Shapovalov. Der Weltranglisten-23. unterlag in seinem Auftaktspiel völlig überraschend Prajnesh Gunneswaran aus Indien in 1:49 Stunden mit 6:7 (6:8), 6:2, 3:6. Die Nummer 169 im Ranking hatte zuvor noch nie eine Partie im Hauptfeld eines ATP-Turniers gewonnen.

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