Tennis

Matchtipp of the Day: Zverev will gegen Federer die Lücke finden - presented by LeoVegas Sport

Mischa Zverev
© getty

Mit einem Jahr Verspätung geht's für Mischa Zverev am Mittwoch auf dem Stuttgarter Weissenhof gegen Roger Federer. Vor allem eine Tatsache macht ihm Hoffnung - aber Zverev weiß auch, dass gegen den Schweizer Rasenkönig nicht alles in seiner Macht steht.

Hört man Mischa Zverev über den Schweizer Meisterspieler sprechen, erlebt man eine gesunde Mischung aus Bewunderer und Kontrahent. Und wie das meist beim großen Zverev-Bruder der Fall ist, beinhaltet eine Federer-Analyse die sachliche Chancen-Einschätzung, ohne übertriebene und unrealistische Träumerei. "Es macht Spaß, ihm zuzuschauen - und gegen ihn zu spielen. Umso länger er gut spielt, umso besonderer ist es fürs Tennis", sagte Zverev also am Montag. "Und wenn er sein bestes Tennis zeigt und gegen mich gewinnt - wunderbar. Wenn ich ein paar Chancen habe und es ein enges Match wird - umso besser. Man weiß nie."

Im Vorjahr hatte Zverev bereits ein Federer-Duell in Stuttgart vor Augen, dann erwies sich jedoch Tommy Haas als Spielverderber. "Nach der längeren Pause war das nicht sein bestes Match", blickte Zverev auf Federers Auftritt vor einem Jahr zurück - und nimmt genau diesen Gedanken für sich mit in den Mittwoch. "Ich werde schauen, wie er sich fühlt und spielt, wie er sich bewegt. Natürlich hat man in solch einem Match mehr Chancen als in einem Halbfinale von Wimbledon, wenn er schon ein paar Spiele hinter sich hat."

Auch Federer selbst weiß um die Gefahr seiner langen Auszeit, er sprach am Montag von einem "Kaltstart", den er hinlegen müsse - nach 81 Tagen ohne Match. Dafür kommt er mit einer Rasen-Gewinn-Serie von 12 Matches und 30 Sätzen am Stück nach Stuttgart - nach seinen Siegen in Halle und Wimbledon 2017.

Federer: 81 Tage ohne Wettkampf-Match

Außenseiter-Chancen rechnet sich Zverev also aus, Druck will er sich keinen machen - trotz Federers Matchpause. Zverev Federer-Bilanz ist ohnehin interessant: Fünf Mal sind die beiden aufeinandergetroffen, verrückte drei Mal davon auf Rasen. Federer siegte stets, ein Mal, in Halle 2013, mit 6:0, 6:0.

2017 kam es trotz des fehlenden Stuttgart-Matches zu drei Aufeinandertreffen - die knapper ausfielen, auch wenn Zverev nach wie vor auf einen Satzgewinn wartet. "Letztes Jahr hab ich in Halle gegen ihn verloren, bei den Australian Open, in Wimbledon... aber mit der Zeit komme ich näher ran." Zverev hofft, "dass ich vielleicht einen Satz gewinne, letztes Jahr gab es ein paar Tiebreaks, das war schon mal gut."

Zverev will mit dem Aufschlag punkten

Mit dem Weg ans Netz will Zverev auch gegen Federer punkten, mit dem Blick darauf, wie und wohin er servieren könne. "Auch bei Federer gibt ein paar Stellen, von denen er sehr gut returniert - und andere, von denen ich mehr Chancen habe." Bei Federers Service hingegen... "Man kann noch so gut versuchen, seinen Aufschlag zu lesen, aber das ist sehr schwer. Er hat so viele Variationen und Kombinationen, die er im Match nutzt."

Und so verzwickt vieles im Tennis doch ist - eines scheint äußerst einfach zu erklären. "Vieles hängt von Roger ab. Wenn er sein bestes Tennis spielt, hat man weniger Chancen."

Federer ist klarer Favorit

LeoVegas Sport, einer der führenden Sportwettenanbieter, sieht Federer als deutlichen Favoriten: 1,12 lautet die Quote für den achtfachen Wimbledonchamp, 6,5 für Zverev.

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