Tommy Haas unterliegt Mischa Zverev im Stuttgarter Viertelfinale

Zverev serviert Haas ab

Von SID/red
Freitag, 16.06.2017 | 17:01 Uhr
Mischa Zverev
© getty
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Mischa Zverev hat das deutsche Viertelfinale gegen Tommy Haas beim MercedesCup in Stuttgart gewonnen. Der 29-Jährige besiegte seinen zehn Jahre älteren Landsmann mit 6:4, 6:4.

Teilzeit-Profi Tommy Haas hat beim MercedesCup in Stuttgart den nächsten Coup verpasst und ist im Viertelfinale ausgeschieden. Nach seinem Überraschungssieg gegen den topgesetzten Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer (Schweiz) verlor der 39-Jährige in der Runde der letzten Acht gegen Mischa Zverev mit 4:6, 4:6. Während Zverev insgesamt 16 Asse schlug, gelang Haas kein einziges Ass. Zverev trifft in der Vorschlussrunde auf den Spanier Feliciano Lopez, der Tomas Berdych (Tschechien/Nr.3) überraschend 6:7 (4:7), 6:3, 6:4 geschlagen hatte.

Für den Weltranglisten-302. Haas, der zum Saisonende seine aktive Karriere beendet, war es der erste Viertelfinal-Auftritt auf der ATP-Tour seit Mai 2014 in Rom. Zuvor hatte der Wahl-Amerikaner in Stuttgart Grand-Slam-Rekordsieger Federer bei dessen Rückkehr nach zweimonatiger Ruhepause im Achtelfinale bezwungen. "Kein Sportler verliert gerne. Es kann sein, dass heute noch ein Schläger draufgehen wird. Aber was soll man machen.", sagte Haas: "Ich habe das erste Mal seit langem wieder hintereinander Matches gewonnen. Ich versuche, mich jetzt fitzumachen für nächste Woche in Halle."

Zverev hat zweites Saisonfinale vor Augen

Der 29-jährige Zverev dagegen setzt seine bislang gute Saison fort. Die Nummer 31 der Welt hatte nach ihrem Viertelfinaleinzug bei den Australian Open im Januar beim Sandplatzturnier im Mai in Genf sein insgesamt zweites ATP-Finale erreicht und war dort dem dreimaligen Grand-Slam-Sieger Stan Wawrinka unterlegen.

Zverev ist nun der letzte Deutsche im Turnier, da auch Vorjahresfinalist Philipp Kohlschreiber gegen den an Nummer vier gesetzten Franzosen Lucas Pouille 4:6, 6:2, 3:6 verlor. Pouille bekommt es in der Vorschlussrunde nun mit seinem Landsmann Benoit Paire oder dem früheren Wimbledon-Halbfinalisten Jerzy Janowicz aus Polen zu tun.

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