Abschied von Tommy Haas, Hamburger Schmuddelwetter, hoher Besuch

Hamburger Sandspiele, Tag 2

Dienstag, 25.07.2017 | 20:12 Uhr
Tommy Haas
© getty
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Dies und Jenes von Tag 2 bei den German Open in Hamburg.

Schmuddelwetter: Und da war es wieder, das typische Hamburger Schmuddelwetter! Montagabend um kurz nach 18 Uhr setzte der Regen ein und hörte erst heute am Nachmittag auf. Deshalb konnte nur ein kleiner Teil des heutigen Spielplanes durchgezogen werden. Der Regen wirbelt mal wieder den Spielplan auseinander. Am Mittwoch müssen noch zwei Partien in der ersten Runde im Einzel sowie sieben im Doppel ausgetragen werden. Immerhin soll es Mittwoch trocken bleiben. Ein weiterer Regentag wäre zusätzliches Gift für das Turnier.

Zeltdach: Dem Zeltdach auf dem Center Court sei Dank, dass heute trotzdem viel Tennis geboten wurde. Seit 1997 gibt es den Regenschirm am Rothenbaum, der den Spielbetrieb auch bei Hamburger Schmuddelwetter ermöglicht. Wie lange dauert das Spannen des Daches? Fünf Minuten!

7386 Tage: Heute vor 7386 Tagen gewann Tommy Haas sein erstes Match am Hamburger Rothenbaum sowie bei einem deutschen ATP-Turnier, am 5. Mai 1997 besiegte er Dominik Hrbaty. 20 Jahre später ist die Karriere des 39-Jährigen zu Ende, zumindest auf deutschem Boden. Die Niederlage gegen den Argentinier Nicolas Kicker war sein letztes Match in Deutschland, im Einzel! Denn Haas tritt in Hamburg auch im Doppel an der Seite des 18-jährigen Daniel Altmaier an. Hier geht es zum Tommy-Haas-ABC!

Jüngster ATP-Sieger: Der 16-jährige Rudi Molleker ist trotz eines tollen Hauptfelddebüts auf der ATP-Tour in der ersten Runde ausgeschieden. Wie hätte er sich bei einem Erfolg in der Liste der jüngste Spieler mit einem Hauptfeldsieg auf der ATP-Tour eingeordnet? Zwölf Spieler konnten bereits im Alter von 15 Jahren ihren ersten ATP-Sieg feiern, darunter Rafael Nadal, Björn Borg, Andre Agassi und Mats Wilander. Der allerjüngste war jedoch Franco Davin, der 1985 in Buenos Aires im Alter von 15 Jahren und 45 Tagen ein ATP-Hauptfeldmatch gewann.

Von Oranienburg nach Wimbledon: Rudi Molleker ist ein neues, frisches Tennisgesicht. Für Tennisjournalisten und Tennisexperten kam der Vorstoß ins Hauptfeld in Hamburg jedoch nicht völlig aus dem Nichts. Der 16-Jährige wird seit Jahren als ganz große deutsche Tennishoffnung in Deutschland angepriesen. Das rbb-Fernsehen sendete eine ausführliche Dokumentation über den damals 13-jährigen Molleker mit dem Titel "Von Oranienburg nach Wimbledon". Leider ist die Doku in der Mediathek nicht mehr verfügbar. Der Berliner war aber auch Protagonist in der Doku "Vision Gold" aus dem Jahr 2014 (ab 15:30 Minuten). Vor allem Mollekers Beziehung zu seinem Jugendtrainer Benjamin Thiele ist sehr innig.

Hoher Besuch: Große Prominenz am heutigen Tag. Bürgermeister Olaf Scholz war auf der Anlage und tauschte sich mit Turnierdirektor Michael Stich über die aktuelle Turniersituation aus. Zudem gab es ein kurzes Stelldichein beim letzten Hamburg-Match von Tommy Haas. "Das traditionsreiche Tennisturnier am Rothenbaum passt gut zu Hamburg, das habe ich Michael Stich persönlich gesagt", so Scholz nach seinem Besuch am Rothenbaum.

Ballwechsel des Tages: Tommy Haas verabschiedete sich heute nicht ohne großen Szenenapplaus von seinem Heimturnier in Hamburg. Warum der 39-Jährige zwei Jahrzehnte lang das deutsche Tennis geprägt hat? Hier ist ein Grund!

Spielplan Mittwoch: Centre Court (Beginn 11 Uhr): Jose Hernandez-Fernandez (Dominikanische Republik) - Aljaz Bedene (Großbritannien), anschließend: David Ferrer (Spanien/8) - Nikoloz Basilashavili (Georgien), anschließend (nicht vor 15 Uhr): Florian Mayer (Deutschland) - Andrey Kuznetsov (Russland), anschließend: Cedrik-Marcel Stebe (Deutschland) - Diego Schwartzman (Argentinien/6)

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