Sechs Kandidaten, zwei Startplätze

Von Tennisnet
Sonntag, 29.10.2017 | 11:25 Uhr
Fünf Kandidaten haben Chancen auf die letzten zwei Tickets für die Finals in London
© getty

Im Rennen um die ATP Finals in London haben noch sechs Spieler Chancen auf die verbliebenen zwei Startplätze. Die Auslosung zum kommenden Masters in Paris hat mögliche Drittrundenmatches ergeben, die für das Jahresendturnier entscheidend sein könnten.

Die bereits fix qualifizierten Rafael Nadal, Roger Federer, Alexander Zverev, Dominic Thiem, Marin Cilic und Grigor Dimitrov warten noch auf zwei weitere Spieler, die das Feld in London komplettieren werden.

Pablo Carreno Busta ist aktuell jener Mann, der sich für die Finals den letzten Platz sichern würde. Er wurde in die obere Hälfte des Paris Masters gelost, und könnte im Achtelfinale auf Sam Querrey treffen, dem auf den Spanier lediglich 80 Punkte fehlen.

In der unteren Tableauhälfte könnte David Goffin, derzeit siebter im Race, auf Jo-Wilfried Tsonga treffen. Der Franzose ist vor zwei Wochen lediglich auf Platz 22 gelegen, doch mit seinem Turniersieg in Antwerpen und dem Erfolg in Wien hat er sich eindrucksvoll zurück ins Spiel gebracht.

Eine noch größere Aufholjagd hat Juan Martin del Potro gestartet: Vor den US Open lag der Argentinier noch auf Platz 47 im Race, doch ein starker Herbst könnte ihn doch noch eine Finalteilnahme bescheren. Mit seinem dritten Turniersieg in Basel würde er im Ranking an Carreno Busta vorbeiziehen. In Paris trifft del Potro auf den Sieger der Partie Gael Monfils gegen Paolo Lorenzi, in der dritten Runde könnte es zum Duell mit Alexander Zverev kommen.

Anderson mit Restchancen, Doppel-Startplätze vergeben

Kevin Anderson liegt derzeit 135 Punkte hinter Carreno Busta und beginnt in Paris entweder gegen Andrey Rublev oder Fernando Verdasco. Im Falle eines Auftaktsieges des Südafrikaners könnte er im Achtelfinale Dominic Thiem fordern.

Im Doppel sind bereits sieben Startplätze vergeben, das letzte Ticket werden sich wohl Ivan Dodig und Marcel Granollers schnappen. Nach einer starken Leistung von Oliver Marach mit seinem Partner Mate Pavic in Wien waren auch die österreichischen Hoffnungen auf eine Finals-Teilnahme intakt. Ein Bandscheibenvorfall Marachs, den er sich im Viertelfinale zugezogen hatte, bedeutete aber das Saisonende für den Steirer.

DatenHier geht's zum kompletten Draw des Paris-Masters

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