Tennis

ATP Wien: Kevin Anderson schlägt Fernando Verdasco

Von Nikolaus Fink
Das Finale in Wien lautet Anderson vs. Nishikori
© GEPA

Kevin Anderson steht im Finale des ATP-500-Turniers in Wien. Der Südafrikaner besiegte Fernando Verdasco im Semifinale mit 6:3, 3:6 und 6:4. Im Finale trifft der Wimbledon-Finalist auf Kei Nishikori, der sich gegen Mikhail Kukushkin locker durchsetzte.

Nikolaus Fink berichtet live aus der Wiener Stadthalle

Anderson erwischte einen wahren Traumstart und ging nach wenigen Minuten mit 3:0 in Front. Verdasco war ab diesem Zeitpunkt von der Grundlinie der bessere Mann, hatte den ersten Aufschlägen des 32-Jährigen aber wenig entgegenzusetzen.

Der Spanier erarbeitete sich immer wieder kleine Möglichkeiten, fand im ersten Satz aber dennoch keine Breakchance vor. Anderson schloss den ersten Abschnitt standesgemäß mit einem Ass ab - seinem insgesamt neunten.

Verdasco gewinnt kuriosen zweiten Satz

Auch in den zweiten Satz startete Anderson besser. Doch Verdasco konnte nach drei schweren Patzern auf der Vorhandseite seinen Aufschlag nach Abwehr eines Breakballs halten und auf 2:1 stellen.

Mitte des zweiten Satzes wurde es dann kurios: Aufschlagmonster Anderson musste seinen Aufschlag zum 4:2 abgeben, konterte mit dem sofortigen Rebreak, nur um danach erneut sein Aufschlagspiel an Verdasco abzutreten. Dieser servierte in der Folge souverän aus und sicherte sich den zweiten Durchgang mit 6:3.

Chancen auf beiden Seiten

Verdasco konnte im entscheidenden dritten Satz zunächst zwei Breakbälle des an zwei gesetzten Südafrikaners entschärfen. Im fünften Game war es dann der Spanier, der Chancen auf einen Servicedurchbruch vorfand. Allerdings ließ der 34-Jährige zwei Möglichkeiten ungenützt.

Anderson ließ nicht locker und erspielte sich beim Stand von 4:3 drei Breakmöglichkeiten. Unter großem Jubel der knapp 9.000 Zuseher konnte Verdasco diese jedoch abwehren und erneut ausgleichen. Der Weltranglistenachte ließ sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und zwang Verdasco, gegen den Matchverlust zu servieren.

Dieser Druck war für den Spanier zu viel. Anderson verwertete nach 2:27 Stunden seinen ersten Matchball. Dort trifft er auf den Japaner Kei Nishikori.

Das Einzel-Tableau in Wien

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