Tennis

Patrick Mouratoglou: Von Djokovics Comeback nicht überrascht

Von Nikolaus Fink
Der Franzose ist von Djokovic nicht überrascht!
© getty

Patrick Mouratoglou ist von Novak Djokovics Fabelcomeback nur bedingt überrascht. Zudem sieht er den Serben nach einer gut zweijährigen Krise wieder auf seinem alten Niveau angelangt.

Novak Djokovic absolvierte eine überragende zweite Jahreshälfte und beendete die Saison auch aufgrund diverser Verletzungen von Rafael Nadal auf Platz eins der ATP-Weltrangliste. Für Patrick Mouratoglou, der als Coach von Serena Williams im US-Open-Finale für Aufsehen sorgte, ist dies alles andere als eine Sensation.

"Seine Krise war vor allem mental. Er war auf dem Court nicht er selbst, man konnte ihn nicht erkennen. Seitdem das alles wieder da ist, überrascht es nicht, dass er so schnell zurückgekommen ist", erläutert der Franzose gegenüber der L'Equipe. "Er ist ein großartiger Champion."

Neue Generation fordert den Serben

Der Branchenprimus konnte unter anderem die Grand-Slams in Wimbledon und New York für sich entscheiden und komplettierte darüber hinaus in Cincinnati den "Career-Golden-Masters". "Wir haben wieder den echten Novak gesehen. Er ist wieder extrem dominant", meint Mouratoglou.

Bei den ATP-Finals in London wurde diese Dominanz für einmal vom Deutschen Alexander Zverev durchbrochen. Der 21-Jährige setzte sich im Endspiel klar in zwei Sätzen durch. Mit der neuen Generation scheint Djokovic ohnehin ein paar Probleme zu haben. Alle drei Niederlagen seit seinem Triumph in Wimbledon kassierte er gegen Spieler, die deutlich jünger sind als der 31-Jährige.

Djokovic eröffnet Saison in Doha

In Toronto unterlag er Stefanos Tsitsipas, in Paris-Bercy zog der Djoker gegen Karen Khachanov den Kürzeren und beim Jahresabschlussfinale an der Themse verlor er gegen Zverev. Diese Niederlagen sind Indiz dafür, dass der Serbe durchaus schlagbar ist.

Somit dürfen sich die Tennisfans auf eine spannende Saison 2019 freuen. Djokovic wird seine Saison in Doha eröffnen, danach geht es für den Weltranglistenersten wie für die gesamte Weltelite zum ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres nach Melbourne.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung