Tennis

Roger Federer will wieder öfter ans Netz gehen

Roger Federer gegen Hyeon Chung im LIVETICKER.
© getty

Bei seiner letzten Pressekonferenz 2018 gab Roger Federer auch einen Ausblick auf die neue Saison - und seinen Spielplan.

Angesprochen auf eine mögliche längere Saisonpause, kam der Schweizer bereits unter der Woche ins Schwärmen. Toll wäre das, "ich könnte ein paar Monate nur Volley üben - oder nur Serve-and-Volley", so Federer, auch wenn er einschränkte, dass man nicht wisse, ob dann das restliche Spiel darunter leiden würde.

Gedanken, die ohnehin Utopie sind, denn aktuell bleiben nur wenige Wochen, bestehend aus Urlaub und Training, bis es wieder losgeht. Federer wird schon Ende des Jahres wieder spielen, am 30. Dezember steht das Hopman-Cup-Match gegen Großbritannien auf dem Programm.

Vorstellungen wie sein Tennis im Jahr 2019 aussehen soll, hat Federer bereits jetzt. "Ich möchte wieder öfter den Weg ans Netz suchen", gab er einen Trainigsschwerpunkt in der Off-Season bekannt. "Und natürlich möchte ich die Vorhand wieder richtig durchpeitschen" - eine Sache, die zuletzt aufgrund einer Handverletzung nicht möglich war. Ein entscheidender Punkt für die Vorbereitung sei auch, ob er 2019 auf Sand spiele, 2017 und 2018 hatte er diesen Teil der Saison komplett ausgelassen.

Spielt Federer 2019 wieder mehr Turniere?

Federer deutete zuletzt an, dass sein limitierter Einsatzplan in den letzten beiden Jahren auch seine Schattenseiten gehabt habe. Schließlich habe er so eher den Druck verspürt, bei den wenigen Turnieren gut abzuschneiden.

Gut möglich also, dass der 20-fache Major-Champ auch unabhängig von der Sand-Entscheidung im nächsten Jahr wieder mehr spielen wird. "In Shanghai hatte ich extremen Muskelkater, in London ging es mir körperlich am besten. Das heißt, dass ich auch genug spielen muss, um im Rhythmus zu bleiben."

Bereits nach seinem Turniersieg in Basel hatte Federer recht überraschend beim Masters-Turnier in Paris teilgenommen. Matches würden ihm aktuell mehr bringen als weiteres Training, sagte er damals.

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