Tennis

ATP/WTA-Rankings: Djokovic kann Geschichte schreiben, Kerber beschließt Saison auf Rang 2

Angelique Kerber, US Open
© getty

Während sich bei den Herren in London noch einiges drehen kann, steht die Weltrangliste zum Jahresende bei den Damen ziemlich fest.

Novak Djokovic hat das Unglaubliche geschafft und sich von Platz 22 in der Jahresmitte wieder auf die 1 gespielt - daran ändert auch die Finalniederlage beim Paris Masters gegen Karen Khachanov nichts. Der Hauptgrund für Djokovics Sprung nach ganz oben: 29 Siege bei nur 2 Niederlagen seit Juli, mit Turniererfolgen in Wimbledon, Cincinnati, bei den US Open und in Shanghai - stark!

Erinnerungen an Marat Safin

Djokovic ist zwar nicht der Erste, der sich innerhalb einer Saison von einem Platz außerhalb der Top 20 bis an die Spitze gespielt hat - Marat Safin schaffte es im Jahr 2000 sogar von Rang 38 bis auf die 1. Am Jahresende stand er jedoch auf der 2 (hinter Gustavo Kuerten). Djokovic könnte mit einem guten Abschneiden bei den ATP Finals in London und als Jahresend-Weltranglistenerster somit noch Geschichte schreiben!

Hinter dem "Comebacker des Jahres" mit 8.045 Punkten reihen sich Rafael Nadal (7.480), Roger Federer (6.020) und Alexander Zverev (5.085) ein, Dominic Thiem (3.895) ist auf Position 8 notiert.

Karen Khachanov mit Rang 11 und Borna Coric auf 12 belegen ihre höchsten Platzierungen bislang. Auch Daniil Medvedev steht mit Platz 16 so hoch wie noch nie.

Weitere deutsche Spieler in den Top 100 stellen Philipp Kohlschreiber auf 36, Jan-Lenard Struff auf 58, Peter Gojowczyk auf 59, Mischa Zverev auf 69 und Maximilian Marterer auf 75. In Österreich ist Dennis Novak mit Platz 154 die Nummer zwei nach Dominic Thiem.

Die ATP-Weltrangliste

Halep wieder Weltranglisten-Erste am Jahresende

Bei den Damen ist die Top-Elite ranglistenmäßig durch - auch wenn sich durch die 125k-Serie der WTA im weiteren Feld noch etwas bewegen kann. Sicher ist: French-Open-Siegerin Simona Halep beschließt 2018 wieder an der Spitze vor Wimbledon-Gewinnerin Angelique Kerber auf einem starken zweiten Platz. Dahinter: Melbourne-Championesse Caroline Wozniacki, WTA-Finals-Siegerin Elina Svitolina und US-Open-Gewinnerin Naomi Osaka.

Mit Osaka (auf 5), Stephens (auf 6), Kiki Bertens (auf 9) und Daria Kasatkina (auf 10) stehen gleich vier Damen erstmals zum Jahresende in den Top Ten. Julia Görges, im Laufe der Saison ebenfalls erstmals Top-Ten-Spielerin, beschließt die Saison auf Rang 14.

Ashleigh Barty hat dank ihres Sieges bei der WTA Elite Trophy einen Sprung auf Platz 15 gemacht - ihr aktuelles Career-High, Finalistin Qiang Wang steht mit Rang 20 ebenfalls so hoch wie nie zuvor.

Aus deutscher Sicht folgen Andrea Petkovic (auf 64), Tatjana Maria (auf 79) und Mona Barthel (auf 81). Laura Siegemund hat sich nach ihrem vorsichtigen Comeback bis auf Platz 117 gespielt, Carina Witthöft (auf 172) und Sabine Lisicki (auf 229) werden in der kommenden Saison um ein Comeback in den Top 100 kämpfen.

In Österreich ist Barbara Haas aus den Top 200 gefallen und belegt Rang 204, Julia Grabher folgt auf 247.

Die WTA-Weltrangliste

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