Tennis

Stan Wawrinka auf dem Weg zurück: "Ich spiele wirklich gut"

Von Nikolaus Fink
Stan Wawrinka will zurück an die Spitze
© getty

Stan Wawrinka befindet sich nach einem schwierigen Jahr gerade auf dem Weg zurück in die Weltspitze. In St. Petersburg will der Schweizer den Grundstein für einen erfolgreichen Jahresabschluss legen.

Die erste Hürde in der russischen Metropole konnte der Wildcard-Inhaber bereits nehmen: In einem hart umkämpften Match besiegte Wawrinka den Slowenen Aljaz Bedene mit 7:5 und 7:6 (5).

"Ich spiele generell wirklich gut. Ich muss weiterhin geduldig bleiben und außerhalb des Platzes hart arbeiten. Dann werden wir sehen, wohin der Weg führt", meinte ein zufriedener Wawrinka nach dem Erstrundensieg. "Ich will das Jahr gut beenden."

Gute zweite Jahreshälfte nach schwierigem Saisonstart

Das ist dem 33-Jährigen durchaus zuzutrauen. Wawrinka scheint nach einem zähen Saisonstart - er musste von Februar bis Mai aufgrund einer anhaltenden Knieverletzung pausieren und fiel deshalb sogar aus den Top 250 der Welt - den Anschluss an die Weltspitze wiederzufinden. Derzeit liegt er auf Position 88 der Weltrangliste.

In Wimbledon besiegte Wawrinka Grigor Dimitrov in der ersten Runde, bei den nordamerikanischen Hartplatzturnieren in Toronto und Cincinnati war erst gegen Nadal bzw. Federer Endstation. Bei den US Open erreichte "Stan the Man" nach einem neuerlichen Sieg über Grigor Dimitrov die dritte Runde.

"Stan the Man" will 2019 voll angreifen

Doch diese Teilerfolge sollen für den dreifachen Grand-Slam-Champion erst der Anfang gewesen sein. "Zu Beginn der nächsten Saison will ich zu 100 Prozent bereit sein. Dann werden wir weiterschauen", gibt sich die ehemalige Nummer drei der Welt vorsichtig optimistisch.

"Ich stecke mir nie das Ziel, ein bestimmtes Ranking zu erreichen oder ein Turnier zu gewinnen. Wenn ich die Dinge Tag für Tag richtig mache, weiß ich, dass gute Resultate folgen werden", so Wawrinka. Ein Sieg in der zweiten Runde von St. Petersburg wäre ein derart gutes Ergebnis - Wawrinka trifft auf den aufstrebenden Russen Karen Khachanov.

Das gesamte Tableau der St. Petersburg Open im Überblick

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