Tennis

Vorzeitiges Saisonende: Andy Murray hört nach China-Reise für 2018 auf

Von Maximilian Kisanyik
Andy Murray wird vorzeitig die Saison beenden
© getty

Andy Murray wird nach den anstehenden ATP-Turnieren in China vorzeitig seine Saison beenden. Der Schotte möchte damit mehr Zeit für die Vorbereitung auf die kommende Saison 2019 gewinnen.

Die Saison 2018 wird Andy Murray in keiner guten Erinnerung bleiben. Nach seiner Hüftverletzung kam der Schotte zur Rasensaison wieder zurück und absolvierte nur ein paar Spiele.

Von der tollen Fitness der Ex-Nummer-eins war nur noch wenig zu sehen und der Schotte strauchelte mit Rückschlägen. Nach der anstehenden China-Reise soll für den 31-Jährigen vorzetig für das Jahr 2018 Schluss sein. "Ich bin hier in China, um beim Turnier in Shenzhen und danach in Peking anzutreten. Danach erkläre ich meine Saison auf der Tour als beendet", gab Murray auf seiner Facebook-Seite bekannt.

Der Grund für das vorzeitige Saisonende ist klar: Der Schotte möchte sich noch mehr Zeit für die Vorbereitung auf das Jahr 2019 geben und weiter an seiner Fitness abeiten. Die Entscheidung wurde dabei im Tema getroffen: "Ich habe zusammeb mit meinem Team entschieden, dass ich eine längere Zeit für die Vorbereitung brauchen werde, um in best möglicher Verfassung für das kommende Jahr zu sein."

Murray absolvierte nur 9 Matches

Nach einem Fabeljahr 2016 und der erstmaligen Eroberung der Weltspitze warf eine Hüftverletzung mit anschließende Operation Murray zurück. Mitte des Jahres 2017 beendete der Schotte die Saison und blieb der Tour für mehr als elf Monate fern.

Seitdem hat Murray lediglich neun Matches absolviert, in denen er fünfmal als Sieger hervorging. Für das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon sagte Murray ab und fiel in der Weltrangliste auf Rang 308 zurück (Stand: Kalenderwoche 38).

Für die neue Saison gibt sich "Sir Andy" jedoch zuversichtlich: "Es gab viel Positives in den vergangenen Monaten und es liegt eine harte und lange Trainings-Periode vor mir. Ich freue mich darauf, bei den großen Turnieren im kommenden Jahr wieder dabei zu sein."

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