Masters in Rom: Absagenflut bei den Herren - vor allem bei den „Jungen Wilden“

Von Maximilian Kisanyik
Sonntag, 13.05.2018 | 08:01 Uhr
Nick Kyrgios wird auch in Rom nicht aufschlagen
© getty

Das ATP-Masters-1000-Turnier in Rom muss vor dem Auftakt einige Absagen von namhaften Herren hinnehmen. Es trifft vor allem die junge Generation.

Geht den "Jungen Wilden" etwa die Luft aus? So scheint es zumindest vor dem Start des letzten Sandplatz-Masters im Kalenderjahr. In Rom müssen die Zuschauer unter anderem auf den Australier Nick Kyrgios verzichten. Der 23-Jährige laboriert immer noch an einer Ellbogenverletzung und verpasst damit das nächste große Turnier im Jahr 2018.

Bereits in Monte Carlo und Madrid ging der Publikumsmagnet nicht an den Start. Mit der Absage in Rom wird Kyrgios auch die Sandplatzsaison abhaken können und sich auf die Rasensaison konzentrieren.

Auch der Südkoreaner Hyeon Chung, der in Madrid eine 2:6, 0:6-Klatsche zum Auftakt gegen Robin Haase hinnehmen musste, wird nicht mit von der Partie sein. Der diesjährige Australian-Open-Halbfinalist geht somit mit mäßigem Erfolg aus den Sandplatz-Masters-Turnieren und büßte nach der herausragenden Form zum Jahresbeginn etwas ein.

Hier die Auslosung in Rom - Thiem und Nadal wieder auf Kollisionskurs

Rublev und Bautista Agut ebenfalls nicht dabei

Mit Andrey Rublev sagt die dritte "Young Gun" für das Turnier in der italienischen Hauptstadt ab. Der Russe muss sich weiter gedulden und die Folgen einer Rückenverletzung weiter auskurieren. Der 20-Jährige bestritt das letzte Match auf der Tour in Monte Carlo, als er gegen Dominic Thiem die Sachen packen musste. Die Nummer 31 der Welt verpasste daraufhin das Turnier in Barcelona und das 1000er-Event in Madrid.

Ein weiterer Hochkaräter in Person von Roberto Bautista Agut wird nicht in Rom aufschlagen. Der Spanier wird sich nach den Turnieren in München, Monte Carlo, Barcelona und Madrid eine Pause gönnen.

Durch die Absagen rutschen der US-Amerikaner Steve Johnson, Alexandr Dolgopolov, Ryan Harrison und Youngster Daniil Medvedev nach.

Das Einzel-Tableau der Herren in Rom

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