Fernando Verdasco und Mikhail Youzhny vor 500 Siegen auf der ATP-Tour

Von Maximilian Kisanyik
Mittwoch, 02.05.2018 | 08:00 Uhr
Fernando Verdasco
© getty

Nur wenige Spieler auf der ATP Tour sind mit knapp 35 Jahren noch aktiv. Mit Fernando Verdasco und Mikhail Youzhny stehen zwei Akteure vor einem Meilenstein.

500 Siege auf der ATP Tour. Dieses Kunststück ist bislang nur wenigen Spielern gelungen. Klar, Roger Federer (1149), Rafael Nadal (889) oder Novak Djokovic mit 788 Siegen gehören zur absoluten Spitzenklasse und bilden die Ausnahme.

Vor Kurzem reihte sich in den elitären 500er-Klub auch Richard Gasquet ein, der diese Grenze in Monte Carlo und als erster Spieler aus Frankreich überschritt. Kurioserweise feierte er im Fürstentum auch seinen ersten Sieg auf der Tour. Geschichten, die nur der Sport schreibt.

Vor den 500 W's stehen nun zwei weitere Legionäre des Sports. Mit dem Spanier Fernando Verdasco und dem Russen Mikhail Youzhny werden sich aller Voraussicht nach zwei "alte Hasen" ebenfalls in diese Kategorie einreihen.

Verdasco fehlt gar nur noch ein Sieg, den er beim anstehen Madrid-Masters einheimsen möchte. Der 34-Jährige feiert seit dem vergangenen Jahr seinen zweiten Frühling und spielt aggressiver und mit mehr Power denn je. Zurzeit reiht sich der Linkshänder auf Rang 37 der Welt ein.

Youzhny - das Pulverfass

Ebenfalls ganz nah an den 500 befindet sich Dauerbrenner und Pulverfass Youzhny. Der Schützling von Boris Sobkin verbucht bislang 497 Siege auf seinem Konto. Die ehemalige Nummer acht der Welt will die restlichen Triumphe in den kommenden Wochen sammeln. In Istanbul klappte dies erst einmal nicht. Der extrovertierte Mann aus Moskau scheiterte in der ersten Runde deutlich an Thomas Fabbiano aus Italien (1:6, 1:6).

Youzhny ist vor allem durch sein Temperament auf dem Tenniscourt bekannt und lieferte bereits den ein oder anderen denkwürdigen Moment der Selbstkasteiung. Vor ein paar Jahren verlor er nach einem Fehler komplett die Kontrolle und hämmerte sich sein Racket gegen den Kopf. Mit einer daraus resultierenden Platzwunde musste der 35-Jährige lange behandelt werden.

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