Volltreffer: Novak Djokovic trainiert mit Tyson-Tochter

Von Ulrike Weinrich
Freitag, 16.03.2018 | 08:51 Uhr
Novak Djokovic und Mike Tyson
© getty

Novak Djokovic ist beim Masters in Indian Wells früh gescheitert. Viel Lob bekam der Serbe trotzdem: Von Box-Ikone Mike Tyson, dessen Tochter Milan die frühere Nummer eins als Hitting Partnerin forderte.

Mike Tyson wirkte stolz - aber auch irgendwie gerührt. So wie ein Vater eben aussieht, wenn sich für die kleine Tochter gerade ein Herzenswunsch erfüllt. Von Nervosität war bei der neunjährigen Milan Tyson jedenfalls nicht viel zu spüren, als sie am Rande des Millionen-Spektakels in Indian Wells ganz gelassen ein paar Bälle mit Novak Djokovic schlug. Gute Voraussetzungen schonmal, wenn es mit der Profikarriere klappen soll.

Und das soll es. Unbedingt. Ziel sei die Wimbledon-Teilnahme von Milan im Jahr 2030, hat "Iron Mike" jüngst schon einmal verraten. Dafür tut Daddy Cool, der ehemalige Schwergewichtsweltmeister und Ohrenbeißer, alles. Natürlich auch mal Bälle einsammeln während der Trainingseinheiten. Der 51-Jährige selbst nennt sich gerne "Tennis Dad" und "Tennisballboy". Die Karriere nach der Karriere - sozusagen.

Das Töchterchen hat fraglos Talent und trainiert bereits im Nachwuchs-Programm "NetGeneration" des US-amerikanischen Tennis-Verbandes (USTA). Zu ihren Förderern gehören unter anderem Nick Saviano und Robert Lansdorp, der einst Maria Sharapova, Pete Sampras, Lindsay Davenport und Tracy Austin coachte.

Die Zuschauern jedenfalls haben Milan Tyson schon ins Herz geschlossen. Als sie Djokovic mit einem Volley-Winner "ärgerte", applaudierten die Leute am Rande des Trainingscourt stürmisch. Wenig später rief einer: "Great shot, go Tyson!" Milan selbst, ein eingefleischter Serena-Williams-Fans übrigens, bedankte sich am Ende der Einheit demütig bei "Nole". Papa Mike war da schon stürmischer: "Du bist ihr Idol, danke", sagte der Ex-Boxer zu Djokovic. Fortsetzung folgt.

Auch andere Profis ließen sich mit Mike Tyson ablichten: Darunter French-Open-Champion Jelena Ostapenko aus Lettland.

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