Der Pate: Verletzter Dominic Thiem besucht "Ilse"

Von Ulrike Weinrich
Donnerstag, 29.03.2018 | 16:15 Uhr
Dominic Thiem
© GEPA

Dominic Thiem hat seine freie Zeit während der Verletzungspause genutzt und sein "Patenkind" besucht: Ilse ist eine Ameisenbärin - und pflegt seit 2016 eine besondere Beziehung zum Weltranglistensiebten aus Österreich.

Selbst Mehlwürmer und ein Joghurt-Eidotter-Gemisch konnten Dominic Thiem nicht schocken. Lächelnd hielt der 24-Jährige seiner "Ilse" einen Becher mit eben genau diesem "Feinschmecker"-Mix vor die lange Nase - und war begeistert. "Ich habe Ameisenbären vor einiger Zeit in Südamerika gesehen, und sie haben mir richtig getaugt. Deshalb habe ich ihre Patenschaft übernommen", sagte Thiem beim Besuch im Wiener Tiergarten Schönbrunn.

Seit 2016 ist der "Dominator", der derzeit wegen einer Knöchelverletzung pausieren muss, Pate von Ameisenbärin "Ilse". "Ich war zum zweiten Mal hier und sogar drin im Gehege, das war unglaublich. Ich habe sie ein bisschen gefüttert, das war super", betonte Thiem und und meinte: "Ich war schon in einigen Zoos, aber der hier ist für mich der Schönste, er ist so groß und mitten in Wien. Wenn ich Zeit habe, komme ich immer gerne her."

Auch Nashorn "Sundari" fasziniert den "Dominator" Thiem beim Zoobesuch

Begeistert war der zweimalige French-Open-Halbfinalist auch vom Panzernashorn-Weibchen "Sundari", der er Bananen gab. "Dass erlebt man nicht jeden Tag, dass man sie füttern darf", erklärte Thiem, der auch die Pfleger im Tiergarten lobte: "Sie erzählen alles, da kann man extrem viel lernen."

Thiem hatte sich vor gut zwei Wochen beim ATP-Masters-1000-Turnier in Indian Wells am Knöchel verletzt und muss sich weiterhin gedulden, um nichts zu überstürzen und schmerzfrei auf die Tour zurückkehren zu können. Ein gutes Zeichen: Die Flüssigkeit im Gelenk scheint stetig zurückzugehen.

Zeitpunkt des Comebacks fraglich - Volle Belastung frühstens nächste Woche

Wann der Lichtenwörther wieder auf dem Tennisplatz stehen kann, ist allerdings noch nicht abzusehen. Thiem-Coach Günter Bresnik hatte der Kronen Zeitung in diesen Tagen gesagt, dass sein Schützling das Sprunggelenk vor Ende nächster Woche sicher noch nicht voll belasten werde.

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