Winter-Olympia für Tennis-Cracks: Federer beherrscht die Buckelpiste, Nadal das Eisoval

Samstag, 24.02.2018 | 08:09 Uhr
Roger Federer schwebt mit spielerischer Leichtigkeit über die Buckelpiste
© David Kaye/@Sports Illustrated

Stell dir vor, die Olympischen Winterspiele sind in vollem Gange und Roger Federer, Rafael Nadal und Co. mischen kräftig mit.

"Wir sind Eishockey!" - In Deutschland ist spätestens seit Freitag das kollektive Hockey-Fieber ausgebrochen. Der historische Halbfinalsieg gegen Rekord-Olympiasieger Kanada war ein emotionaler Sportmoment für die Ewigkeit - nie zuvor hat ein schwarz-rot-goldenes Eishockey-Team einen größeren Erfolg als in Pyeongchang gefeiert.

Dass auch die Tennisstars bei Olympia eine hervorragende Figur abgeben würden, machte Sports Illustrated mit einem Augenzwinkern bereits während der Spiele vor vier Jahren in Sotschi klar.

Hier seht ihr, in welchen Sportarten Roger, "Rafa" und der "Djoker" auf Medaillenjagd gehen.

Buckelpiste: Roger Federer

Mit seiner leichtfüßigen Beinarbeit und den großartigen Reflexen ist Federer prädestiniert für die artistische Flugshow über die schneebedeckten Hindernisse.

Eiskunstlauf: Novak Djokovic

Der "Djoker" ist in einem Wintersportgebiet aufgewachsen und als Multitalent bekannt. Seine körperliche Flexibilität lässt ihn über das Eis schweben. Abzüge in der B-Note muss er als begabter Entertainer nicht fürchten.

Curling: Andy Murray

Von wegen Hausfrauen-Sport! Mit seinem unüberhörbaren Organ leitet Murray die Steine gekonnt ins Ziel. Übrigens: Schottland ist das Mutterland des Curlings.

Short Track: Rafael Nadal

Beinmuskeln wie Baumstämme und die nötige Grundaggressivität machen Nadal zum gefürchteten Kufenflitzer. Wer traut sich da schon, den Spanier zu überholen?

Snowboard: Gael Monfils

Monfils ist geboren für die Halfpipe. Showman "La Monf" fliegt nicht nur über die Tennisplätze dieser Welt, sondern hat auch auf dem Board den Dreh raus.

Eishockey: Stan Wawrinka

Wäre Stan Wawrinka in Südkorea dabei gewesen, hätte die Schweiz Platz zehn beim Eishockey-Turnier wohl deutlich überboten. Mit seinen Bärenkräften hämmert er den Puck von der blauen Linie in die Maschen. Paradeschlag: die ansatzlose einhändige Rückhand.

Abfahrt: David Ferrer

Angst ist ein Fremdwort für den zähen Spanier. Ferrer stellt sich dem Berg - und bezwingt ihn mit Biss, Wille und der Leidenschaft zur Attacke.

Doppel-Bob: Jo-Wilfried Tsonga und Dustin Brown

"Cool Runnings" - Dabei sein ist für Tsonga und Brown nicht alles. Jo und "Dreddy" finden im Eiskanal den perfekten Mix aus französischer Leichtigkeit, deutscher Präzision und jamaikanischer Leidenschaft.

Rodeln: Bob und Mike Bryan

Die Bryans gibt es nur im Doppelpack. Mit telepathischen Fähigkeiten lassen die Zwillinge ihren Schlitten wie auf Schienen gleiten. Die Konkurrenz ist chancenlos.

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