Blase noch nicht verheilt: Chung muss auf Sofia und New York verzichten

Von tennisnet
Montag, 05.02.2018 | 20:13 Uhr
Hyeon Chung gönnt seinem lädierten Fuß die nötige Erholungszeit
© getty

Australian-Open-Halbfinalist Hyeon Chung leidet weiterhin an einer schmerzhaften Fußverletzung, die ihn bereits in Melbourne zur Aufgabe zwang. Seine Starts bei den ATP-World-Tour-250-Turnieren in Sofia und New York musste der Südkoreaner deshalb absagen.

Es war kein Anblick für zarte Gemüter, den Hyeon Chung seinen Anhängern in den sozialen Netzwerken zumutete. Schnell war klar, dass die tiefe Blase am linken Fußballen eine längere Zwangspause zur Folge haben würde.

Der U21-Champion von Mailand hatte sich bei den Australian Open mit glanzvollen Siegen gegen Alexander Zverev und Novak Djokovic als erster Koreaner einen Platz im Halbfinale eines Majors verdient. Im mit Spannung erwarteten Generationenduell gegen den späteren Turniersieger Roger Federer musste Chung aber bereits im zweiten Satz die Notbremse ziehen.

Weil das Heilfleisch keine Blitzgenesung zulässt, sagte der Weltranglisten-29. seine geplanten Starts in Sofia und New York am Freitag ab. "Ich habe mich sehr auf diese Turniere gefreut, aber mein Fuß braucht noch etwas Zeit zur Erholung", ließ Chung via Twitter verlautbaren.

Mit der Wildcard-Vergabe an Sebastian Korda haben die New York Open trotzdem einen hoch interessanten Youngster im Portfolio. Der 17-jährige Sohn des früheren Australian-Open-Siegers Petr Korda wird bei der Premierenveranstaltung im "Big Apple" erstmals auf der ATP-Bühne aufschlagen. "Sebi" Korda gewann in Melbourne die Junioren-Konkurrenz durch ein 7:6 (8:6), 6:4 gegen Tseng Chun Hsin aus Taiwan. Danach hatte der Junior wie einst sein Vater den berühmten Korda-Scherensprung zelebriert.

Als Motivation hatte sich Sebastian Korda den Finalerfolg des Papas gegen den Chilenen Marcelo Rios von 1998 immer wieder angeschaut. "Auf Youtube. Zwar nicht das ganze Match, aber fast", berichtete Sebastian Korda, der aus seiner Bewunderung für seinen Daddy Petr keinen Hehl machte: "Er war ein unglaublicher Spieler, so talentiert. Und er ist immer noch unglaublich."

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