Sofia: Dimitrov zwickt die Schulter - Wawrinka rückt nach

Von Maximilian Kisanyik
Samstag, 03.02.2018 | 17:09 Uhr
Grigor Dimitrov sagt seinen Start in Sofia ab
© getty

Titelverteidiger Grigor Dimitrov muss seinen Start beim ATP-Turnier in seiner Heimat Bulgarien absagen. Für den 26-Jährigen wird Stan Wawrinka als Topgesetzter in Sofia nachrücken.

Der Titelverteidiger wird in seiner Heimat nicht antreten. Grigor Dimitrov - die aktuelle Nummer vier der Welt - sorgt für eine herbe Enttäuschung bei den Heimfans in Bulgarien. Im vergangenen Jahr ging der Lokalpatriot als Turniersieger vom Platz, um danach eine grandiose Saison zu spielen - diese fordert nun ihren Tribut.

Der 26-Jährige erklärte vor dem Turnierstart am kommenden Montag, dass er sich nicht auf körperlichem Top-Niveau befindet und weiter an einer Schulter-Verletzung laboriert: "Mein Team und ich mussten eine sehr schwierige Entscheidung treffen, dass wir die diesjährige Ausgabe des Turniers in Sofia auslassen müssen."

Seine finale medizinische Untersuchung habe ergeben, dass er sich noch nicht bei 100 Prozent seiner körperlichen Fähigkeiten befinde, führte Dimitrov aus.

Wawrinka arbeitet an seiner Form

Als Ersatzmann für den Topgesetzten rückt der Schweizer Stan Wawrinka nach, der sich nach seiner langen Verletzungspause langsam an seine alte Form herantastet. Bei den Australian Open musste "Stan the man" früh seine Koffer packen. Die physische Verfassung des dreimaligen Grand-Slam-Champions ließ in Melbourne nicht mehr zu und verlangt nach mehr Zeit nach seinem Comeback.

"Ich freue mich sehr, dass ein Champion wie Stan zugesagt hat - vor allem eine so kurzfristige Einladung", erklärte Turnierdirektor Paul McNamee. Die Absage des Publikumslieblings sei dennoch "schmerzhaft", vor allem nach "solche einer erfolgreichen Saison", führte McNamee aus. Für Wawrinka wird der Auftritt in Bulgarien vor allem eine Standortbestimmung werden, bevor es zu den großen Masters-Turnieren im März geht. Vor der Abreise zu den Masters in der USA wird Wawrinka aller Voraussicht nach in Rotterdam und Marseille aufschlagen.

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