ATP Dubai: Jan-Lennard Struff überzeugt mit Aufschlag gegen "AHM"

Von Jörg Allmeroth
Dienstag, 27.02.2018 | 15:12 Uhr
Jan-Lennard Struff zog Andi Haider-Maurer den Zahn.
© getty

Jan-Lennard Struff hat beim ATP-Turnier in Dubai die Auftakthürfe Andreas Haider-Maurer souverän gemeistert. Vor allem ein starker Aufschlag verhalf dem 27-Jährigen zu einem ungefährdeten Auftaktsieg.

Von Jörg Allmeroth aus Dubai

Beim Stand von 2:6 und 0:2 hatte Andreas Haider-Maurer schlicht genug. "Der trifft heute jeden Ball", schrie der Österreicher auf Court 1 seine Verzweiflung heraus. Bis dahin hatte Haider-Maurer auch tatsächlich recht: Seinem Gegenspieler Jan-Lennard Struff gelang beinahe alles, ob serienweise Asse oder satte Gewinnschläge von der Grundlinie.

Ganz so eindeutig blieb Struffs Überlegenheit in der Schlussphase zwar nicht mehr, aber an einem klaren, hochverdienten 6:2, 6:4-Sieg bei den Dubai Duty Free Championships war nicht zu rütteln. Während Haider-Maurer, dank Protected Ranking im Hauptfeld, im fünften Saisonspiel die fünfte Niederlage kassierte, darf sich der ins Achtelfinale aufgerückte Warsteiner Struff durchaus noch Chancen auf weitere Tenniseinsätze beim Millionenspiel am Golf machen.

In der nächsten Runde trifft er zunächst entweder auf den an Nummer acht gesetzten Japaner Yuichi Sugita oder den Weißrussen Ilja Ivashka. Im Viertelfinale wären der junge Russe Karen Khachanov oder Lucas Pouille (Frankreich) als Gegner denkbar.

Struff überzeugte vor allem mit der Präzision und Souveränität beim Aufschlag. In den nur 57 Spielminuten trommelte er 13 Asse ins gegnerische Feld, mit dem ersten Service erzielte er eine Gewinnquote von 92 Prozent. Struff, aktuell die Nummer 56 der Weltrangliste, spielt erst zum zweiten Mal in der Metropole am Arabischen Golf, im Vorjahr war er in der Auftaktrunde am Rumänen Marius Copil gescheitert.

An diesem Dienstag steht noch ein zweites Spiel mit deutscher Beteiligung auf dem Programm, im letzten Centre Court-Match trifft Qualifikant Yannick Maden dann auf den an Nummer vier gesetzten Damir Dzumhur (Bosnien-Herzegowina) an.

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