Krise: Was ist nur mit Jack Sock los?

Von Maximilian Kisanyik
Sonntag, 25.02.2018 | 13:42 Uhr
Jack Sock steckt in der Krise
© getty

Der US-Amerikaner Jack Sock steckt in einer Krise und muss einen völlig verpatzten Saisonstart ins Jahr hinnehmen. Der nächste Rückschlag folgte in den USA.

In Delray Beach ging Sock als topgesetzter Spieler ins Turnier und musste sich in der zweiten Runde einmal mehr früh bei einem Turnier verabschieden. Gegen seinen Landsmann Reilly Opelka, der auf Nummer 228 der Weltrangliste geführt ist, musste Sock nach drei Sätzen eine 6:4, 5:7 und 3:6-Niederlage hinnehmen. Als Nummer acht der Welt muss solch ein Ergebnis zum Nachdenken anregen.

Nach seinem sensationellen Jahresabschluss 2017 und dem Coup beim Masters in Paris Bércy stieß der 25-Jährige in die Top 10 vor und galt als Favorit auf die großen Turniersiege in 2018. Diese Rolle hatte der Amerikaner bereits bei den Australian Open nicht bestätigen können und musste frühzeitig in der ersten Runde gegen Yuichi Sugita die Koffer packen.

Seit Beginn des Jahres wirkt Sock gehemmt und scheint in ein emotionales und spielerisches Loch gefallen zu sein. Die Körpersprache des Weltranglistenachten ist ab dem ersten Punkt keineswegs positiv. Dies wurde Sock bereits beim Saisonauftakt in Auckland zum Verhängnis, als er harte Kritik wegen seines Erstrunden-Aus gegen Peter Gojowczyk einstecken musste.

Sock in der Kritik

Die Art und Weise seines Auftretens sei nicht gerechtfertigt und lustlos, mäkelte die Presse. Dies sollte sich schleunigst ändern, will Sock seine Position im Ranking auch weiterhin behalten. Vor allem vor den anstehenden Masters-Turnieren in den USA muss sich der 25-Jährige enorm steigern, um auch nur ansatzweise eine Chance im starken Starterfeld zu haben.

Als bester US-Amerikaner auf der Tour wurde Sock vor allem durch seine Schlaghärte und Spielwitz gelobt und ein enormes Potential wurde ihm vorausgesagt. Nach dem Durchbruch scheint jetzt jedoch der Einbruch in Socks junger Karriere stattgefunden zu haben.

Dabei ist der US-Amerikaner eine echte Bereicherung für die Tour, der auch einmal einen lockeren Spruch auf den Lippen hat und sich während der Matches den ein oder anderen Spaß nicht verkneifen kann. Neben aller Spielerei verblüfft der Finals-Teilnehmer auch mit tollem und powervollem Tennis gepaart mit hochklassigen Schlägen, die jeden Spieler auf der Tour gefährden können. Zu dieser Leichtigkeit sollte Sock so schnell als möglich zurückfinden - denn das macht den 25-Jährigen aus und macht Spaß beim Zusehen.

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