Tennis

Kyrgios: "Andy Murray ist gut für den Sport - und ein guter Typ"

Nick Kyrgios
© getty

Die Verletzungsgeschichte um Andy Murray lässt weder Fans noch Kollegen kalt. Auch Nick Kyrgios zeigte sich bewegt - auch wenn ihm ein angedachtes gemeinsames Training dann doch zu früh war.

Die Absage für Brisbane und letztlich die Australian Open sowie das große Fragezeichen um seine Hüfte, verbunden mit einem emotionalen Post auf Instagram: Andy Murrays aktuelle Lage lässt niemanden kalt. Kollegen wie Novak Djokovic, Rafael Nadal, Caroline Garcia oder Barbora Strycova kommentierten den langen Post des Schotten - und auch Nick Kyrgios wünschte seinem Kumpel Murray bereits unmittelbar vor dessen überraschender Hüft-Operation am Montag mit einem "Get better, brother" alles Gute.

Im Rahmen des Turniers von Brisbane sprach Kyrgios ausführlicher über Murray, der in der Vergangenheit immer wieder eine Lanze für den Australier brach, wenn der sich mal wieder danebenbenommen hatte. "Er ist ein guter Freund von mir, und es ist einfach traurig, einen Typen wie ihn verletzt zu sehen", meinte Kyrgios. "Er ist gut für den Sport - und er ist ein guter Typ." Zunächst, so Kyrgios, habe er vorgehabt, sich über das von Murray gewählte Foto im Post lustig zu machen, "aber ich dachte, es ist eher die Zeit, etwas Mitgefühl zu zeigen", sagte er weiter. "Viele Spieler haben es kommentiert, weil sie alle wissen, was für ein großartiger Typ er ist. Er ist einer von denen, die immer nachfragen, wie es einem geht."

Kyrgios ist kein Frühaufsteher

Freundschaft hin oder her - an einem bestimmten Punkt hat für Kyrgios jedoch alles seine Grenzen. Vor seiner Absage habe Murray nämlich versucht, ein gemeinsames Training zu organisieren, was gescheitert sei: 8 Uhr am Morgen war Kyrgios dann doch zu früh: "Ich habe ihm gesagt: Andy, das wird nicht klappen." Er habe Murray daraufhin eine spätere Zeit angeboten. "Ich dachte, 9 Uhr ist ganz okay, aber er bestand auf 8 Uhr - da habe ich gesagt: Nee, da musst du jemand anderen suchen." Am nächsten Tag habe er Murray dann getroffen und dieser habe ihm erzählt, dass er zurückgezogen habe. "Wir hatten also nicht sehr lange was zu lachen", so Kyrgios weiter.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung