Tennis

Kokkinakis: "Habe mich lange nicht so gut gefühlt"

Von Maximilian Kisanyik
Thanasi Kokkinakis ist zurück auf dem Tennisplatz
© getty

Thanasi Kokkinakis ist zurück auf dem Tennisplatz in seiner Heimat. Zwei Jahre musste der junge Australier auf diesen Moment warten und fühle sich dabei bei bester Gesundheit.

Lange Zeit war Kokkinakis mit dem enormen Topspin von der Tour ferngeblieben - zwangsweise. Nun ist er wieder da und läuft derzeit für sein Heimatland Australien beim Showturnier in Perth auf. Mit auskuriertem Körper legte er gleich in seinem ersten Match gegen den Kanadier Vasek Pospisil einen harten Fight auf den blauen Hartplatz.

Am Ende ging "Special K" als strahlender Sieger mit 6:4, 3:6 und 6:3 vom Platz und zeigte sich auch im anschließenden Interview äußerst zufrieden: "Ich fühle mich gut. So gut habe ich schon sehr lange nicht mehr gefühlt", erklärte der 21-Jährige.

In den vergangenen zwei Jahren schlug sich Kokkinakis mit diversen Verletzungen herum. Unter anderem plagten ihn das Handgelenk, der Ellbogen, eine Bauchverletzung und die Schulter. In den Jahren 2016 und 2017 verpasste er den kompletten Australischen Sommer und die Turniere zu Jahresbeginn in seiner Heimat. 2016 trat er sogar nur bei einem Turnier an.

Veränderter Umgang

Die Art wie seine Kollegen und Kolleginnen ihn nun ansprechen sei eine andere wie vor den Verletzungen: "Es ist sehr lustig: Wenn ich neue Leute, oder Leute, die schon lange nicht mehr gesehen habe treffe, dann fragen sie nicht: 'Hey, wie geht es dir?', sondern: 'Was macht dein Körper und deine Gesundheit?'. Ich bin einfach sehr froh, dass ich wieder auf dem Hartplatz in Australien stehe", fügte Kokkinakis an.

Der gute Saisonstart lasse Kokkinakis auf eine tolle und verletzungsfreie Saison hoffen, so der 21-Jährige. Mitte des Jahres 2015 stand Kokkinakis bereits auf Rang 69 in der Weltrangliste. Nach seinen Verletzungen geht er mit der Position 209 in das Jahr 2018 und wird sich weiter nach oben arbeiten.

Kokkinakis über seine Verletzungen und den Gedanken an das Karriereende

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