Tennis

So wird Roger noch heuer Nummer Eins

Von Tennisnet
Roger Federer (li.) könnte Rafael Nadal zum Jahresende als Nummer Eins noch einholen
© getty

Roger Federer spielt mit 36 mit das beste Tennis seiner gesamten Karriere. In Shanghai dominierte er die aktuelle Nummer Eins, Rafael Nadal, fast nach Belieben. Gibt es sogar eine Chance für den Schweizer, das Tennisjahr als Nummer Eins abzuschließen?

Mit seinem Finalsieg bei den Shanghai Rolex Masters vergangenen Sonntag konnte Federer seine Hoffnungen auf die Spitze der Weltrangliste wahren. Der Abstand zu Nadal beträgt aktuell 1.960 Punkte, doch der Schweizer hofft darauf, seine guten Leistungen aus Shanghai bei den verbleibenden Turnieren zu wiederholen.

Während Nadal für das Turnier in Basel wegen leichten Knieproblemen abgesagte, ist Federer bei seinem Heimturnier an Nummer Eins gesetzt. Ein Sieg in der kommenden Woche würden Federer, der ebenso wie Nadal aus dem letzten Jahr keine Punkte mehr zu verteidigen hat, 500 Punkte für die Weltrangliste einbringen - es wäre sein siebter Turniererfolg bei den Swiss Indoors.

Anschließend steht mit Paris-Bercy noch ein letztes ATP-Masters-1000-Turnier an, das beide Spieler in ihrer Kalenderplanung stehen haben. Ein Sieg bringt logischerweise 1000 Punkte ein, eine Finalteilnahme deren 600.

Es könnte bei den ATP-Finals zum Showdown um die Nummer Eins der Tenniswelt kommen. Jeder der drei Gruppenspiele würde bei einem Sieg 200 Punkte einbringen. Zusätzliche 400 Punkte gibt es für einen Finaleinzug, bei einem Triumph kämen nochmals 500 Punkte dazu.

Falls es ein Spieler also schafft, das Turnier ohne Niederlage in der Gruppenphase zu gewinnen, würde er dafür insgesamt 1.500 Punkte einfahren.

Klar ist, dass Nadal nach wie vor alle Trümpfe in der eigenen Hand hat. Im Falle zweier Finalniederlagen in Paris und London hätte der Maestro selbst bei einem zusätzlichen Sieg in Basel keine Chance auf die Nummer Eins. Federer muss also auf einen Umfaller vom Stier aus Manacor hoffen und selbst alle verbleibenden Events gewinnen, um das Jahr zum ersten Mal seit 2009 an der Spitze der Weltrangliste zu beenden.

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