Yannick Noah ist ob der Dominanz der "Big Four" skeptisch

(Noch) wenige Chance für die NexGen

Mittwoch, 11.10.2017 | 16:30 Uhr
Yannick Noah möchte Ende November in Lille jubeln
© getty
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Der französische Teamchef Yannick Noah sieht für die kommende Generation bei den Grand-Slam-Turnieren noch kein Licht.

Yannick Noah hat noch einiges vor im Tennisjahr 2017, schließlich steht für den französischen Davis-Cup-Kapitän noch das Endspiel mit seinem Team gegen die belgische Auswahl in Lille an, am letzten November-Wochenende wird es so weit sein. Im Gegensatz zu den Belgiern wird Noah zu jenem Anlass auf durchwegs ausgeruhte Spieler zurückgreifen können - während Johan van Herck, der Kapitän der Gäste, mit einem David Goffin plant, der beste Chancen hat, sich erstmals für das ATP-World-Tour-Finale in London zu qualifizieren.

Goffin hat Yannick Noah bei seiner Bestandsaufnahme des aktuellen Herren-Tennis nicht weiter erwähnt, aber natürlich ist auch die belgische Nummer eins einer der Leidtragenden der Dominanz von Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic und mit Einschränkungen auch Andy Murray.

Rücktritt erwünscht

"Die jungen Spieler müssen es wahrscheinlich mit den drei besten Spielern innerhalb einer Ära aufnehmen", erklärte Noah gegenüber dem TV-Sender ABC. "Das ist sehr ungewöhnlich. Manchmal hat man zwei, aber niemals drei. Nadal, Federer, Djokovic und auch Murray. Sich gegen diese Spieler durchzusetzen, ist sehr hart." Wie 2017 zu beweisen war - gerade beim letzten Grand-Slam-Turnier in New York, bei dem Andy Murray und Novak Djokovic gar nicht angetreten waren, und Roger Federer weit von seiner Höchstform entfernt.

"Um ein Major zur gewinnen, muss man ein, zwei oder drei der ganz Großen schlagen. Ich bin mir sicher, dass 20- oder 22-Jährige sich wünschten, dass Federer und Nadal zurückträten", schloss Noah leicht scherzend. Davon ist im Moment aber nicht die Rede, vor allem der Spanier reitet weiter auf der Erfolgswelle. Und beim ersten Grand-Slam-Turnier 2018 könnte aufgrund der Absenzen von Djokovic und Murray bei der allerungünstigsten Auslosung tatsächlich so weit kommen, dass ein Spieler auf dem Weg zum Titel alle "Big Four" besiegen muss.

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