Tennis

DelPo möchte nach Plan verfahren

Sonntag, 15.10.2017 | 08:00 Uhr
Juan Martin del Potro präferiert den Vorhandball
© getty

Nichts ist es geworden mit dem zweiten Sieg von Juan Martin del Potro gegen Roger Federer in Folge. Der Argentinier zeigte sich nach der Halbfinal-Niederlage in Shanghai dennoch nicht unzufrieden.

Die Voraussetzungen für Juan Martin del Potro vor seinem Halbfinale gegen Roger Federer in Shanghai waren irgendwie zwiegespalten: Einerseits war der Argentinier mit der frischen Erinnerung des Sieges von den US Open auf den Platz gekommen, die Kehrseite allerdings - der Sturz im Match gegen Viktor Troicki, der eine Handgelenksprellung nach sich gezogen hat. Federer hatte daraufhin viele Slice-Bälle von Seiten del Potros erwartet. Und auch bekommen.

"Nun, jetzt nach dem Match habe ich große Schmerzen, nach so einer Anstrengung ist das der schlechteste Zeitpunkt für mein Handgelenk", erklärte del Potro nach der Drei-Satz-Niederlage gegen Federer. "Aber die Ärzte haben gesagt, dass ich kein Risiko eingehe, wenn ich dieses Match spiele. Jetzt habe ich ein paar Tage Zeit, um mich auszuruhen, mein Handgelenk ohne Schläger zu schonen. Wenn ich mich dann besser fühle, werde ich mit meinem Spielpan fortfahren." Dieser sieht einen Start beim ATP-World-Tour-250-Turnier in Stockholm vor.

Ein Nichtantreten gegen Federer sei nicht zur Debatte gestanden, nicht nach einem Vormittagstraining, bei dem del Potro einigermaßen schmerzfrei spielen konnte. "Ich habe mich beim Aufwärmen gut gefühlt und mich entschieden zu spielen, weil gegen Roger ist es immer eine Ehre zu spielen." Die Juan Martin del Potro mittlerweile 23 Mal zuteil geworden ist. Seine Bilanz von sechs Siegen konnte der US-Open-Champion von 2009 nicht aufbessern, dafür könnten sich in der laufenden Kampagne allerdings noch zwei Gelegenheiten ergeben: Etwa in Basel beim Heimturnier von Federer, wo dieser del Potro schon unterlegen ist. Und beim letzten Masters-1000-Event des Jahres in Paris-Bércy. Vorausgesetzt, das Handgelenk des Argentiniers spielt mit. Und ebenso vorausgesetzt, dass Roger Federer nicht noch eine spontane Pause einlegt.

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