Unbeschwert nach Shanghai

Sonntag, 08.10.2017 | 21:12 Uhr
Zweimal durfte Alexander Zverev 2017 schon bei Masters-Turnieren jubeln
© getty

Für Deutschlands Nummer eins geht es beim ATP-Masters-1000-Turnier in Shanghai weiter. Alexander Zverev kann dabei befreit aufspielen.

2016 hatte Alexander Zverev um diese Jahreszeit schon seine Vorbereitung auf das anstehende Tennisjahr geplant, seine Saison beinahe abgeschlossen. Nach dem ATP-World-Tour-250-Turnier in Stockholm war Schluss, bald danach übernahm Fitness-Guru Jez Green das Zepter. In der laufenden Kampagne kann davon keine Rede sein, die deutsche Nummer eins hat noch Großes vor, der Platz bei den ATP World Tour Finals in London ist dem gebürtigen Hamburger sicher.

Jener beim #NextGen-Masters sowieso, noch steht eine klare Ansage Zverevs aus, ob er sich wirklich beide Events geben möchte.

In der kommenden Woche geht es jedenfalls in Shanghai weiter, Zverev ist beim vorletzten 1000er des Jahres an Position drei gesetzt. Die Niederlage gegen Nick Kyrgios wird den 20-Jährigen noch ein paar Tage wurmen, auch wenn der Australier einen schier unglaublichen Tag als Aufschläger erwischt hat. Dennoch: Dass das entscheidende Break im zweiten Satz letztlich durch einen Doppelfehler besiegelt wurde, war Zverev einen ordentlichen Materialtest wert.

Gute Auslosung

Die Auslosung in Shanghai hat Alexander Zverev nicht unfreundlich behandelt, nach einem Freilos geht es entweder gegen Paolo Lorenzi oder Aljaz Bedene, zwei Spieler, die mit dem Tempo des Deutschen nicht mithalten können. Dann könnte Juan Martin del Potro warten, vorausgesetzt, der Argentinier tritt in seiner US-Open-Form an. Andrey Rublev wäre auch eine Option, den Russen hat Zverev in Peking im Viertelfinale problemlos besiegt.

Sollte sich das Turnier gemäß Setzung entwickeln, träfe Zverev im Viertelfinale auf Dominic Thiem, erst zum zweiten Mal 2017. Das einzige Treffen gab es in Rotterdam, Zverev sprach nach seiner Niederlage vom schlechtesten Match des bis dahin noch jungen Jahres. Im Halbfinale schließlich könnte Roger Federer warten. Der war vor Jahresfrist übrigens längst nicht mehr aktiv - Federers Vorbereitung auf 2017 war noch länger als jene von Alexander Zverev. Wenn auch nicht freiwillig.

Hier das Einzel-Tableau in Shanghai

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