Goran Ivanisevic spricht gelassen über persönliche Erfahrungen

Maradona als Jugend-Idol

Von Maximilian Kisanyik
Samstag, 07.10.2017 | 08:14 Uhr
Goran Ivanisevic hat immer noch Spaß am Tennis
© getty
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Goran Ivanisevic gilt als einer der besten Spieler aller Zeiten und gibt nun intime Einblicke in persönliche Erfahrungen und Geheimnisse.

Der 1,93-Meter-Riese aus Kroatien feierte seiner Zeit große Erfolge auf der ATP-Tour. 2001 gewann er im Wimbledon-Finale gegen Patrick Rafter seinen einzigen Grand-Slam-Titel. Goran Ivanisevic gehört zu den renomiertesten und bekanntesten Spielern aller Zeiten. Nach seinem Karriereende im Jahr 2004 saß Ivanisevic von 2013 bis 2016 als Trainer in der Box von Marin Cilic. Zusammen mit seinem Landsmann gewann er 2014 die US Open.

Nun gab der 46-Jährige in einem Interview auf der ATP-Champions-Tour-Website Einblicke in sein Privatleben. Zum Beispiel beim Thema Kochen kommt der Ex-Profi ins Schwitzen: "Ich bin nicht in allem gut. Ich kann Eier zubereiten. Kann man das als Kochen durchgehen lassen?", scherzte Ivanisevic.

In seiner Karriere absolvierte der Aufschlag-Spezialist mehr als 1000 Matches und verbrauchte dabei einige Saitenbilder. Das Bespannen seiner Rackets überließ Ivanisevic dabei anderen, die es besser konnten. "Das letzte Mal war vor ungefähr 35 Jahren. Ich war total mies darin und habe es seitdem nicht mehr gemacht", gestand der Kroate. Auch die Besaitungshärte verriet der 22-malige Turniersieger. Zu Beginn seiner Karriere habe er seine Rackets mit 24/23 Kilogramm bepannen lassen, mit der Zeit sei die Härte auf 27/26 Kilogramm und am Ende seiner Karriere auf 28/27 Kilogramm gestiegen, so Ivanisevic.

Popularität hat Vorteile - mit Einschränkungen

An einen Moment in den 90-Jahren kann sich der 46-Jährige genau erinnern - damals traf "Zec" sein Kindheitsidol: "Ich traf Diego Maradona irgendwann in den 90ern. Das zweite Mal habe ich ihn bei der Fußball Weltmeisterschaft 2012 gesehen."

Zudem gab Ivanisevic zu, dass seine Popularität den ein oder anderen Vorteil bietet. "Wenn ich einen Tisch in einem Restaurant brauche, dann klappt das - egal ob in Kroatien oder London", erklärte der Mann aus Split. Wenn es um die Buchung eines Tennisplatzes geht, scheint es für "Zac", sein Spitzname in der Heimat, nicht so leicht zu sein, wie es scheint. "Ich musste einmal in Split einen Platz mieten, als ich mit meinem Sohn spielte. Zudem musste ich auch Bälle kaufen", fügte Ivanisevic hinzu.

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