Nick Kyrgios schreibt über sein Leben im Rampenlicht

Emotionaler Seelenstriptease von Kyrgios

Samstag, 16.09.2017 | 12:06 Uhr
Nick Kyrgios
© getty
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Nick Kyrgios schreibt über den Kampf, der in ihm wütet und schildert sein Seelenleben.

Mit den Worten "Ich bin nicht der Profi, den der Tennissport braucht. Das ist die Wahrheit" beginnt Nick Kyrgios seinen emotionalen Seelenstriptease. Der streitbare Australier schreibt in einem Blog für die Webseite "PlayersVoice" über sein ungewolltes Leben im Rampenlicht. Kyrgios beschreibt offen seine Schwächen, die ihn derzeit immer noch daran hindern, auf der ATP-Tour völlig durchzustarten.

"Es gibt ein ständiges Tauziehen"

"Ich mache keine Fortschritte, die ich machen sollte, weil ich es nicht genug will. Ich nehme es nicht ernst genug. Es gibt ein ständiges Tauziehen zwischen dem Wettkämpfer in mir, der gewinnen möchte und dem Menschen in mir, der ein normales Leben mit meiner Familie abseits des öffentlichen Lichtes führen möchte." Der Tod seiner Großeltern, insbesondere seiner Großmutter, die für ihn ein Mutterersatz war, habe ihn sehr mitgenommen, erzählt Kyrgios.

"Ich habe mit ihr nicht die Zeit verbringen können, die ich wollte. Tennis war der Grund dafür. Es hat mich von ihr ferngehalten. Das ist etwas, das immer noch an mir nagt." Beim 22-Jährigen liegen Genie und Wahnsinn dicht beieinander. Gegen Topspieler wie bei seinen diesjährigen Siegen gegen Novak Djokovic und Rafael Nadal sowie bei seinem Einsätzen im Davis Cup zeigte sich Kyrgios von seiner genialen Seite, aber dann gibt es auch diese speziellen Matches, welche die Tenniswelt sprachlos zurücklässt.

Kyrgios distanziert sich von Tomic

"Wenn mein Gemütszustand in der richtigen Verfassung ist, fühle ich mich unschlagbar. Die Zeit dieses Jahr, als ich Novak Djokovic in Acapulco und Indian Wells besiegt habe? Unübertroffen. Die gleiche Geschichte war, als ich gegen Rafael Nadal in Cincinnati gespielt habe. Es ist einfach, sich auf solche Matches einzustellen. Großer Name als Gegner. Centre Court. Große Herausforderung. Ich liebe das. Wenn ich gegen die niedrig platzierten Spieler auf den Außenplätzen spiele, bekomme ich es nicht zusammen und lasse es laufen."

Kyrgios zieht auch den Vergleich zu Bernard Tomic und distanziert sich von seinem Landsmann. "Ihr liegt falsch, wenn ihr versucht, mich in die gleiche Kategorie wie Bernard Tomic zu werfen. Bernie ist von seinem Weg abgekommen. Wir waren ziemlich gute Kumpels, als wir jünger waren. Ich kann die Tennis-Tour damals noch nicht zu gut, wir waren Kerle im ähnlichen Alter, die das gleiche Land repräsentierten und waren zusammen bei vielen Turnieren. Aber es hat sich einiges verändert. Er muss herausfinden, was er machen möchte. Ich kann keine Sache mehr verstehen, die er sagt. Er sagt die eine Sache und tut die andere. Und er widerspricht sich die ganze Zeit. Er sagt, dass Tennis ihn nicht glücklich macht, dass er das Spiel nicht wirklich mag, dennoch sagt er, dass die einzige Sache ist, die ihn wirklich glücklich machen würde, ein Grand-Slam-Turnier zu gewinnen. Das ergibt überhaupt keinen Sinn."

Den kompletten Blog von Nick Kyrgios gibt es hier!

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