Kohlschreiber und Fognini verabschieden sich in München

Madrid war eigentlich nicht geplant

Donnerstag, 04.05.2017 | 19:32 Uhr
Philipp Kohlschreiber überlegt seine spanischen Optionen
© Jürgen Hasenkopf
Advertisement
Kremlin Cup Women Single
WTA Moskau: Viertelfinale
BGL Luxembourg Open Women Single
WTA Luxemburg: Viertelfinale
If Stockholm Open Men Single
ATP Stockholm: Viertelfinale
European Open Men Single
ATP Antwerpen: Viertelfinale
Kremlin Cup Women Single
WTA Moskau: Halbfinale
BGL Luxembourg Open Women Single
WTA Luxemburg: Halbfinale
Kremlin Cup Men Single
ATP Moskau: Viertelfinale
Kremlin Cup Women Single
WTA Moskau: Finale
If Stockholm Open Men Single
ATP Stockholm: Halbfinale
European Open Men Single
ATP Antwerpen: Halbfinale
Kremlin Cup Men Single
ATP Moskau: Halbfinale
BGL Luxembourg Open Women Single
WTA Luxemburg: Finale
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 1
If Stockholm Open Men Single
ATP Stockholm: Finale
Kremlin Cup Men Single
ATP Moskau: Finale
European Open Men Single
ATP Antwerpen: Finale
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 2
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 3
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 4
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 5
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Viertelfinale
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Halbfinale
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Finale

Mit Philipp Kohlschreiber und Fabio Fognini haben sich zwei der Mitfavoriten bei den BMW Open 2017 verabschiedet. Die deutsche Nummer zwei überlegt nun, vielleicht doch nach Madrid zu fahren.

Der Zuschauer beim MTTC Iphitos müssen sich nach dem ersten Match des Tages erst einmal erholen, auf den Tribünen des Center Courts blieben einige Plätze frei. Keine Rede also von Davis-Cup-Atmosphäre - wie beim letzten Treffen zwischen Guido Pella und Fabio Fognini. Anfang Februar in Buenos Aires hat sich dies zugetragen, Fognini mit einem Comeback-Sieg den Italienern den Einzug in das Viertelfinale beschert. Die Crux bei den BMW Open besteht allerdings darin, dass ein Zwei-Satz-Rückstand irreparabel ist, ein schmuckloses 3:6 und 2:6 schon gar nicht.

Auf der Anlage herrscht am Donnerstag auch abseits der Turnier-Action reger Betrieb, DTM-Ass Bruno Spengler ist an den Aumeister gekommen, er ist ein Muster an Professionalität. Mit Tommy Haas wird ein Doppel angestrengt, Roberto Bautista Agut darf auch mitspielen. Spengler bekennt sich als Freund des Tennissports, schleppt aber gleichzeitig ein paar Golfschläger durch den VIP-Bereich. Hockenheim ruft, Bruno Spengler ist guter Hoffnung, dass sein BMW in diesem Jahr vorne mitfahren kann, er freut sich auf den Saisonstart.

Die Vorfreude auf Madrid ist bei Philipp Kohlschreiber nicht besonders ausgeprägt, die langjährige deutsche Nummer eins hat in München längerfristig geplant. Die Anreise zum nächsten 1000er-Turnier würde im Vergleich zu den Vorjahren entspannter ausfallen, vor allem zu 2015 nach dem Montagsfinale gegen Andy Murray - gegen den Kohlschreiber in Madrid gleich wieder antreten musste. Kleine Einschränkung: Auf der Meldeliste fehlt der Name des gebürtigen Augsburgers, eigentlich steht jetzt eine freie Woche an.

Deutscher Halbfinalist

Uli Hoeneß hat nie frei. Das Amt des Präsidenten des FC Bayern München begleitet Hoeneß am Donnerstag in die Box von Veranstalter Michael Mronz, die Beiden werden Zeuge des italienische Abschieds, Gael Monfils schlägt sich zu Beginn seines Matches gegen Hyeon Chung in der Manier Fogninis, ein kapitaler Regenschauer im zweiten Satz unterbricht den eher zurückhaltenden Vortrag des Franzosen.

Das Wetter ist ein Thema in München. Seit 102 Ausgaben. Ungeachtet der Unterbrechung am Donnerstag sind der diesjährigen Edition durchaus freundliche Umstände beschert worden, zum Wochenende hin soll es sogar frühsommerlich werden. Philipp Kohlschreiber war dafür eigentlich fix eingeplant, zumindest ein Deutscher wird dennoch um einen Finalplatz spielen, vielleicht sogar zwei. Der Freitag könnte so etwas wie Davis-Cup-Atmosphäre bringen, allerdings eine der internen Art: Die Viertelfinal-Kontrahenten Jan-Lennard Struff und Alexander Zverev haben zuletzt in Frankfurt für das Match gegen Belgien die deutschen Farben vertreten.

Das ATP-Turnier in München im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung