"Delpo" - 2017 als Verfolger

Montag, 20.02.2017 | 21:04 Uhr
Juan Martin del Potro will seine Saison 2017 topfit beginnen!
© getty

Die Australien-Reise hat er zugunsten seines Fitness-Regimes ausgelassen, am Dienstag testet Juan Martin del Potro in Delray Beach seine Form. Ein passender Ort dafür - aus mehreren Gründen.

Seine Fans in Melbourne hat er notgedrungen im Stich gelassen, aber das zugunsten eines höheren Ziels: Juan Martin del Potro will fit ins Jahr starten und tut das nun in Delray Beach, nachdem er in Tandil und Miami ein Fitnessprogramm der besonders heftigen Art durchgezogen hat.

Das Vorjahr, das des Comebacks, habe dennoch nicht besser verlaufen können, verriet "Delpo" nun. Nur 12 Turniere hat er gespielt und die Saison unter den Top 40 beendet - eine gute Bilanz. "Dieses Jahr ist eine große Herausforderung für mich. Wenn ich 20 Turniere spiele, kann ich in der Rangliste nach oben zu den Top-Jungs aufschließen." Die hat er im Vorjahr sowohl geärgert als auch geschlagen: Novak Djokovic und Rafael Nadal bei den Olympischen Spielen, Andy Murray im Davis Cup - ironischerweise jedoch, ohne Punkte dafür zu bekommen.

80 bis 90 Prozent seiner Jahresplanung stünde fest, so del Potro weiter, der vor seinem Fitnessprogramm jeden Morgen Yoga praktiziert habe sowie Übungen fürs Handgelenk und den Körper, "all diese Dinge, die dir helfen, in Form zu kommen".

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Del Potro - der Liebling der Fans

An Delray Beach hat del Potro ohnehin gute Erinnerungen, in vielfacher Hinsicht. 2011 holte er den Titel, im Vorjahr spielte er hier das erste Turnier nach seiner langen Pause - und erreichte direkt das Halbfinale. In Runde eins geht es jetzt gegen Kevin Anderson (Del Potro führt im direkten Vergleich mit 5:0), eine Standortbestimmung, "ich weiß noch nicht, wo mein Spiel ist", sagt er.

Dennoch hat der 1.98-Meter-Mann eines sicher: seine Fans, die ihn teils in Roger-Federer-Dimensionen heben. "Es bedeutet mir eine Menge, diese Unterstützung zu haben. Viele Spieler kennen dieses Gefühl nicht." Egal ob USA, Europa oder Asien, "es fühlt sich an wie ein Heimturnier, weil die Leute kommen, um mich spielen zu sehen. Es ist ihnen egal, ob ich gewinne oder verliere. Sie wollen mich einfach Tennis spielen sehen, und das ist wichtig für mich", freut sich der so oft verletzte Argentinier.

Juan Martin del Potro im Steckbrief

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