Zahlen lügen nicht – Das Erfolgsduo Novak Djokovic und Boris Becker

So erfolgreich war Djokovic mit Becker

Donnerstag, 12.01.2017 | 08:02 Uhr
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Nach drei Jahren extrem erfolgreicher Zusammenarbeit gingen Novak Djokovic und Boris Becker getrennte Wege. Die Bilanz der beiden ist beeindruckend, wie diese Zahlen eindrucksvoll belegen.

Novak Djokovic und Boris Becker werden als eines der erfolgreichsten Spieler-Trainer-Gespanne in die Tennisgeschichte eingehen. Nach drei Jahren hatten die beiden im Dezember 2016 ihre Zusammenarbeit beendet. Wenn in wenigen Tagen die Australian Open beginnen, wird Becker aus der Ferne, und zwar als Eurosport-Experte, ein Auge auf seinen ehemaligen Schützling werfen. Wir blicken noch einmal zurück auf die Erfolgsgeschichte von "Beckovic". Hier sind einige Zahlen, die aufzeigen, wie fruchtbar das dynamische Gespann in den drei Jahren war.

25 - Djokovic gewann 25 Titel und stand acht weitere Male in einem Endspiel

208 - In der Amtszeit von Boris Becker gewann Djokovic 208 Matches und kassierte nur 23 Niederlagen

6 - Djokovic triumphierte bei sechs Grand-Slam-Turnieren, darunter erstmals bei den French Open. Insgesamt stand er bei neun von zwölf "Majors" im Endspiel

3 - Mit dem Sieg bei den French Open 2016 wurde Djokovic erst der dritte Herrenspieler nach Donald Budge (1938) und Rod Laver (1962 und 1969), der zur gleichen Zeit im Besitz aller Grand-Slam-Trophäen war

4 - Djokovic erreichte als dritter Spieler nach Rod Laver und Roger Federer alle Grand-Slam-Endspiele innerhalb eines Jahres (2015)

18 - Zwischen Paris-Bercy 2014 und Miami 2016 erreichte Djokovic 18-mal in Folge das Finale

30 - Zwischen Wimbledon 2015 und Wimbledon 2016 gewann Djokovic 30-Grand-Slam-Matches in Folge und stellte einen neuen Rekord in der Open Era auf

14 - In der Amtszeit von Becker gewann Djokovic 14 ATP-Masters-1000-Turniere und holte sich dreimal in Folge (2014 - 2016) das "Sunshine Double" (Indian Wells und Miami)

7 - Djokovic gewann zweimal sieben Titel in Folge ( Paris-Bercy 2014 bis Rom 2015 sowie US Open 2015 bis Miami 2016)

122 - Mit Becker an der Seite kehrte Djokovic an die Spitze der Weltrangliste zurück und blieb 122 Wochen in Folge die Nummer eins

50 - In den drei Amtsjahren von Becker erspielte sich Djokovic ein Preisgeld von 50 Millionen US-Dollar, im Jahr 2015 waren es 21,65 Millionen US-Dollar

16.950 - Djokovic hatte zwischenzeitlich 16.950 Punkte auf seinem Weltganglistenkonto. So viel wie noch kein anderer Spieler seit Bestehen des aktuellen ATP-Weltranglistensystems

Unter der Regie von Becker konnte Djokovic allerdings drei große Karrieremeilensteine nicht erreichen. Der Traum von der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro platzte bereits in der ersten Runde. Die Ambitionen auf den Kalender-Grand-Slam, den viele nach der Vervollständigung des Karriere-Grand-Slams bei den French Open erwartet hatten, endeten in Wimbledon in der dritten Runde. Auf das Career Golden Masters, dem Sieg bei allen 1000er-Turnieren, muss Djokovic weiter warten. Denn mit dem Titel in Cincinnati soll es einfach nicht klappen. Nach der Enttäuschung bei Olympia verzichtete der "Djoker" 2016 auf einen Start in Cincinnati. Aber all das kann die herausragende Erfolge von "Beckovic" nicht schmälern.

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