Tennis

McEnroe lobt Landsmann Andy Roddick

Andy Roddick spielt nur noch auf gehobener Hobby-Ebene

Altmeister John McEnroe geht davon aus, dass der 2012 zurückgetretene Andy Roddick immer noch unter den besten 20 Spielern der Welt stehen könnte.

Der New Yorker Sportfan als solcher, er interessiert sich gerade um diese Jahreszeit, da die NFL und heuer auch wieder die New York Giants kurz vor den Playoffs stehen, die NBA-Saison gerade Fahrt aufnimmt (was die Knicks nicht so sehr betrifft) und auch die New York Rangers in der NHL erfolgreich spielen, nicht besonders intensiv für den Tennissport. Es sei denn, John McEnroe hat etwas zu sagen, wie vor einigen Tagen auf der Radiostation "WFAN". Gekommen war McEnroe eigentlich, um einen Schaukampf im Madison Square Garden zu promoten. Und der dreifache Wimbledon-Champion ist nichts schuldig geblieben. Vor allem was Andy Roddick anbelangt, neben McEnroe selbst, Jim Courier und James Blake einer der vier Teilnehmer der Veranstaltung Anfang 2017.

"Er sollte immer noch auf der ATP-Tour mitspielen", erklärte McEnroe zum letzten US-amerikanischen Sieger eines Grand Slam Turniers. Seit Roddicks Triumph 2003 bei den US Open wartet die Nation ungeduldig auf ein Da Capo. "Er ist 34 Jahre alt, ein Jahr jünger also als Roger Federer und einige der Herren, die im Moment in den Top 20 stehen. Ich glaube, dass wenn Roddick so trainieren würde, wie man das für ein Best-of-Five-Match braucht, ... , wäre er sicher noch unter den besten 20 Spielern der Welt zu finden." Genaus das aber möchte Andy Roddick eben nicht mehr: Die Strapazen des professionellen Trainings auf sich zu nehmen. Weshalb er sich seit seinem Rücktritt 2012 als TV-Experte und Radio-Moderator zu beschäftigen weiß.

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