Tennis

Wimbledon: Petra Kvitova über einen möglichen Titel - "Warum nicht?"

Von tennisnet
Petra Kvitova sollte man in Wimbledon ganz oben haben
© getty

Nach der erfolgreichen Titelverteidigung in Birmingham geht Petra Kvitova als eine der großen Favoritinnen in das am Montag beginnende Turnier in Wimbledon.

25 Titel hat Petra Kvitova in ihrer illustren Karriere bis dato gewonnen - ein Fünftel davon in diesem Jahr: St. Petersburg, Doha, Prag, Madrid und zuletzt der neuerliche Erfolg in Birmingham haben die Tschechin im Porsche Race to Singapore auf Platz zwei gehievt, noch vor Australian-Open-Championesse Caroline Wozniacki und hinter Simona Halep, die sich bei den French Open ihren ersten Grand-Slam-Titel geholt hatte.

Bei den ersten beiden Großveranstaltungen des Jahres lief es für Kvitova allerdings nicht rund: In Melbourne verlor sie gleich zum Auftakt gegen Andrea Petkovic nach einem Marathon-Match, in Paris ging die 28-Jährige nach zwei verlorenen Tiebreaks gegen Anett Kontaveit in Runde drei raus. Sie würde sich bei Großereignissen zu viel Druck machen, erklärte Kvitova im Nachgang zur Titelverteidigung in Birmingham.

Nach Birmingham Kvtova nun in Eastbourne

Zweial hat es dennoch schon mit dem ganz großen Coup geklappt, 2011 und 2014 in Wimbledon. Und beide Male hatten Kvitovas Finalgegnerinnen, Maria Sharapova und Eugenie Bouchard, letztlich keine Chance. Auf Rasen fühlt sich Kvitova wohl, deshalb legt sie in dieser Woche auch keine Pause ein, holt sich wie viele andere Topdamen in Eastbourne den letzten Feinschliff.

Die Vorzeichen auf das Triple an der Church Road stehen jedenfalls nicht schlecht: Über die wahre Verfassung von Serena Williams herrscht allgemeines Rätselraten, Vorjahressiegerin Garbine Muguruza spielt nicht konstant genug. Kein Wunder, dass Kvitova selbst mit sich rechnet."Kann ich in Wimbledon gewinnen?", fragte sich die Linkshändern also selbst. "Nun, warum nicht?" Zwar können alles passieren, eine unerwartete Verletzung auftreten, aber grundsätzlich sollte man Petra Kvitova ganz oben auf der Liste der Favoritinnen haben.

Wenn sie sich nicht zu sehr unter Druck setzt.

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