Tennis

Wimbledon diskutiert Serena-Setzung und verbittet sich On-Court-Coaching

Samstag, 05.05.2018 | 18:11 Uhr
Serena Williams
© getty

Die Diskussion um eine Setzung von Serena Williams nach ihrer schwangerschaftsbedingten Auszeit geht weiter. Wimbledon könnte hierbei den Vorreiter geben.

Dass Williams ins Hauptfeld kommt, steht außer Frage, dem Protected Ranking sei Dank. Dieses hat allerdings keine Auswirkung auf eine mögliche Setzung - ein Thema, das in den vergangenen Wochen aufkam, nachdem Williams in Indian Wells bereits früh auf Schwester Venus und in Miami in Runde eins auf Naomi Osaka getroffen war.

Bei einer Pressekonferenz im All England Club habe es bezüglich einer Setzung von Serena gemischte Signale gegeben, berichtet der britische Guardian. "Die Setzung erfolgt nach dem WTA-Ranking, außer wenn, nach Meinung des Komitees, eine Änderung notwendig ist, um ein ausgeglichenes Tableau zu erreichen", hieße es im Regelwerk Wimbledons. Richard Lewis, der Geschäftsführer des All England Clubs, habe darauf hingewiesen, dass es Beispiele gegeben habe, nach denen Spielerinnen hochgestuft worden seien - allerdings nur, wenn sie bereits unter den Top 32 gestanden hätten. Es sei unwahrscheinlich, dass das Komitee eine Spielerin aus den Top 32 herausschmeißen würde, um Williams einen Platz zu geben.

Nach einem eilig getätigten Anruf bei Steve Simon, dem Chef der WTA, sei man jedoch zurückgerudert - und stelle Williams eine Setzung in Aussicht. Ein Sprecherin: "Es ist angemessen zu sagen, dass das Komitee die Möglichkeit hat, eine Spielerin unabhängig ihres Rankings zu setzen. Diese Diskussion wird beim am 26. Juni geführt werden, wenn ein Treffen um die Setzung stattfindet."

Keine Shot Clock, kein On-Court-Coaching

Eine Sachen wird es in Wimbledon 2018 sicher noch nicht geben: die Shot Clock. Diese wolle man sich erst mal bei anderen Turnieren anschauen. Sicher nicht mitmachen wird Wimbledon beim On-Court-Coaching. "Im Tennis ist man auf sich allein gestellt", so die Aussage. Da diesbezüglich Einigkeit zwischen den Majors herrschen muss, wird bei keinem Grand-Slam-Turnier On-Court-Coaching stattfinden.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung