Conchita Martinez tritt gerne wieder einen Schritt zurück

Einmal ist keinmal

Montag, 17.07.2017 | 19:39 Uhr
Garbine Muguruza wird nun wieder auf Sam Sumyk hören
© Jürgen Hasenkopf
Advertisement
GRC Bank Guangzhou International Women's Open Women Single
Live
WTA Guangzhou: Viertelfinale
KDB Korea Open Women Single
WTA Seoul: Viertelfinale
Toray Pan Pacific Open Women Single
WTA Tokio: Viertelfinale
GRC Bank Guangzhou International Women's Open Women Single
WTA Guangzhou: Halbfinale
Toray Pan Pacific Open Women Single
WTA Tokio: Halbfinale
KDB Korea Open Women Single
WTA Seoul: Halbfinale
GRC Bank Guangzhou International Women's Open Women Single
WTA Guangzhou: Finale
Toray Pan Pacific Open Women Single
WTA Tokio: Finale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 1
KDB Korea Open Women Single
WTA Seoul: Finale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 2
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 3
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 4
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Viertelfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Viertelfinals
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Halbfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Halbfinals
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Finale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Finale
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 2
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 3
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 4
China Open Women Single
WTA Peking: Viertelfinale

Das Gastspiel von Conchita Martinez an der Seite von Garbine Muguruza wird bis auf weiteres ein einzigartiges Ereignis bleiben.

Conchita Martinez hat nicht die Absicht, ihren perfekten Rekord alsTeilzeit-Betreuerin von Garbine Muguruza zu zerstören. "Ich bin ständig in Kontakt mit alle meinen Spielerinnen", erklärte die spanische Fed-Cup-Chefin im Anschluss an den Titelgewinn von Muguruza, deren zweiten bei einem Major. "Aber jetzt tritt wieder Sam Sumyk auf den Plan."

Dass die 23-Jährige Siegerin abseits von Roland Garros und Wimbledon indes bis dato nur zwei weitere Turniere, in Peking und Hobart, gewonnen hat, zeigt das Problem von Garbine Muguruza: Die notwendige Konzentration zeigt sie zu selten. Nicht so während der 14 Tage an der Church Road, wie Martinez gerne konstatierte. "Während der gesamten Zeit hat sie jeden einzelnen Punkt richtig gut gespielt." Das sei ein Zeichen mentaler Stärke und bliebe auch den Gegnerinnen nicht verborgen.

Unglaublich oder hässlich

Tatsächlich bringt Muguruza alles mit, um das Damentennis während der nächsten Jahre entscheidend mitzubestimmen: Sie spielt beinahe so schnell wie Jelena Ostapenko, leistet sich in der Regel aber weniger Fehler als ihre Nachfolgerin als French-Open-Siegerin. Muguruzas Beinarbeit ist um Lichtjahre besser als jene der neuen Branchenprima Karolina Pliskova. Und wenn das Selbstvertrauen stimmt, stürmt die in Venezuela geborene Muguruza auch bei passender Gelegenheit ans Netz - und vermeidet mit starken Volleys längere Ballwechsel.

"Sie hat sehr entspannt und gleichzeitig mit hoher Intensität gespielt", so Conchita Martinez weiter. "Ich habe ihr gesagt, dass das Halbfinale einfach ein ganz normales Match wäre." Und genau so hätte es Muguruza auch angelegt. Schönheitspreis gab es ohnehin keinen zu gewinnen: "Manchmal gewinnt man, wenn man unglaublich spielt. Und manchmal, wenn man ganz hässlich spielt."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung