Alexander Zverev erreicht in Wimbledon souverän die dritte Runde

Zverev ist mehr als bereit für die Premiere

Donnerstag, 06.07.2017 | 20:35 Uhr
Alexander Zverev
© Jürgen Hasenkopf
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Alexander Zverev gewinnt in Wimbledon auch sein zweites Match in drei Sätzen und greift nun nach dem ersten Grand-Slam-Achtelfinale.

Von Christian Albrecht Barschel aus Wimbledon

Mischa legte am frühen Nachmittag auf Court 14 vor, Alexander zog am Abend auf Court 3 nach: Wie schon bei den Australian Open stehen beide Zverev-Brüder in der dritten Runde eines Grand-Slam-Turniers, in Wimbledon erreichte ein Bruderpaar zuletzt im Jahr 1984 (die Gullikson-Brüder) die dritte Runde. Alexander Zverev zeigte auch in seinem zweiten Spiel in Wimbledon eine blitzsaubere Leistung. Der 20-jährige Deutsche besiegte den ein Jahr jüngeren US-Amerikaner Frances Tiafoe wie schon in Melbourne zu Beginn des Jahres souverän in drei Sätzen, diesmal mit 6:3, 6:4, 6:3.

Der Weltranglisten-Zwölfte forcierte eindrucksvoll seine Pläne, das erste Mal in ein Grand-Slam-Achtelfinale einzuziehen. Im Weg steht nun noch Sensationsmann Sebastian Ofner aus Österreich. "Es ist immer schön, schnell durchzukommen. Ich habe sehr gut gespielt. Das war noch besser als in der ersten Runde. Ich hoffe, ich hoffe das geht so weiter", sagte Zverev über seinen schnellen Sieg. "Ich kenne Ofner gar nicht. Ich meine, dass ich ihn früher beim Junior Davis Cup gesehen habe. Mein Vater hat sich sein Spiel angeschaut und wird mir berichten", sagte Zverev über seinen kommenden Gegner.

"Ich kann nicht schlechter spielen", rief Tiafoe zu Beginn des zweiten Satzes, nachdem er ein Break kassierte. Doch schlecht spielte der hochtalentierte Teenager keineswegs. Es lag an der Stärke Zverevs, der routiniert im Stile eines Spitzenspielers zu Werke ging und eiskalt zuschlug, als sich ihm die Chancen boten, so wie in seinem ersten Returnspiel im Match. Das Break transportierte der Deutsche souverän zur Satzführung. Auch in den Sätzen zwei und drei nutzte Zverev seine Breakchancen nahezu konsequent. Bei eigenem Aufschlag war er so gut wie unantastbar, sodass nach 93 Minuten Spielzeit der hochverdiente Sieg zu Buche stand.

Mehr soll nun in den nächsten Tagen von Wimbledon folgen. Angesprochen, ob die Achtelfinalpremiere bei einem Grand Slam ihm etwas bedeuten würde, erklärte Zverev: "Ich habe nun eine gute Chance. Das wäre natürlich schön, aber darüber denke ich nicht wirklich viel nach." Man merkt: Der 20-Jährige hat weitaus höhere Ambitionen, als nur ins Achtelfinale zu kommen.

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