Tennis

Rafael Nadal bleibt bei Mission Titelverteidigung auf Kurs

Von Ulrike Weinrich
Rafael Nadal, US Open
© getty

Titelverteidiger Rafael Nadal bleibt bei den US Open auf Kurs. Der topgesetzte Spanier benötigte im Achtelfinale gegen den Georgier Nikoloz Basilashvili 3:19 Stunden, bis der 6:3, 6:3, 6:7 (6:8), 6:4-Erfolg unter Dach und Fach war. Nun wartet auf Nadal in einer Neuauflage des French-Open-Finals der Österreicher Dominic Thiem (Nr. 9).

"Das waren zwei harte Spiele nacheinander. Ich bin froh, dass ich durch bin", sagte Nadal: "Er hat sehr hart geschlagen, ich hatte nicht das Gefühl, dass ich die Ballwechsel unter Kontrolle hatte. Erst im vierten Satz war ich der aggressivere Spieler." Der ungesetzte Basilaschwili, die Nummer 37 im Ranking, hatte zum ersten Mal in seiner Karriere das Achtelfinale bei einem Grand Slam erreicht.

Nadal dominierte die Partie im Arthur Ashe Stadium, der größten Tennis-Arena der Welt (23.771 Zuschauer), über weite Strecken. Beim 4:3 im Auftaktdurchgang nutzte der Linkshänder seinen zweiten Breakball und profitierte wenig später beim ersten Satzball von einem Rückhandreturn-Fehler seines Kontrahenten.

Im dritten Satz kämpft sich Basilashvili noch einmal zurück

Auch in den folgenden beiden Sätzen nahm Nadal "Underdog" Basilashvili in einem Duell mit vielen hochkarätigen Ballwechseln früh den Aufschlag ab.

Doch im dritten Durchgang kämpfte sich der 26-jährige Georgier, der vom Deutschen Jan de Witt gecoacht wird, mit Weltklasse-Tennis zurück und behielt nach dem 5:5 im Tiebreak kühlen Kopf, als Nadal nur noch zwei Punkte vom Sieg entfernt war.

Doch der French-Open-Rekordchampion schlug zurück und machte zum Start des vierten Durchgangs gleich acht der ersten neun Punkte. Basilashvili, Sohn eines Ballett-Tänzers und einer Ärztin, hielt in beeindruckender Art und Weise dagegen, im ominösen siebten Spiel kassierte der Hamburg-Sieger allerdings erneut ein Break, von dem er sich nicht mehr erholte. Mit dem siebten Ass verwandelte "Rafa" seinen ersten Matchball.

Nadal strebt im Big Apple seinen insgesamt vierten Paris-New-York-Kombisieg an. Bereits 2010, 2013 und eben im vergangenen Jahr hatte er rund drei Monate nach seinem Triumph in Roland Garros auch bei den US Open triumphiert.

Entwarnung: Kein Tape mehr am rechten Knie

Ein wenig Sorge hatte während seines Drittrundensieges am Freitag gegen den glänzend aufgelegten Russen Karen Khachanov die Tatsache bereitet, dass sich "Rafa" unter dem rechten Knie an der Patellasehne hatte tapen lassen.

Doch bereits am nächsten Tag tauchte der Branchenführer im Training wieder "unten ohne" auf. Nadal wird seit Jahren von Knieproblemen geplagt, die sich bei den Hartplatzturnieren verschlimmern.

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