Tennis

US Open Panel zu den Herren: Totes Rennen zwischen Nadal und Djokovic

Von tennisnet
Rafael Nadal darf sich als US-Open-Favorit fühlen
© getty

Am Montag nimmt das Hauptfeld bei den US Open seinen Betrieb auf. Wir haben uns umgehört, wie die Experten das Herren-Turnier beurteilen.

Kategorie 1: Der Titelverteidiger

Marcel Meinert (SKY): Rafael Nadal - weil er von den Topspielern wohl die größte Dominanz ausüben kann und er auch körperlich voll da ist.

Oliver Faßnacht (Eurosport): Nadal - im Finale gegen Djokovic. Beide müssen im Halbfinale am Limit spielen, um Alexander Zverev (Djokovic) und Del Potro (Nadal) niederzukämpfen - Nadal hat aber noch etwas mehr Energie für das Finale, da Djokovic schon im Viertelfinale fünf Sätze gegen Kyrgios spielen muss. Nadal und Djokovic sind in überzeugender Form, haben jeweils einen Titel in der Vorbereitung gewonnen, und ihren Körper zuletzt geschont. Federer? Scheidet in der 3.Runde gegen Kyrgios aus.

Niki Fink (tennisnet): Rafael Nadal wird seinen vierten Titel in Flushing Meadows holen. Warum? Der Spanier reiste nach der Absage für Cincinnati bereits frühzeitig nach New York und bereitet sich schon seit Sonntag akribisch auf das Turnier vor. Darüber hinaus wusste der Sandplatzkönig zuletzt nicht nur auf seinem geliebten Untergrund zu überzeugen, auch seine Auftritte in Wimbledon und Toronto waren bärenstark. Gepaart mit einer guten Auslosung und einer "ganz besonderen Energie", die Nadal jedes Mal bei den US Open spürt, wird kein Weg am Weltranglistenersten vorbeiführen.

Markus Theil (Eurosport): Nadal, scheint körperlich richtig gut in Form zu sein. Und die Auslosung passt auch.

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Kategorie 2: Der Wimbledon-Champion

Ulrike Weinrich (tennisnet): Novak Djokovic ist wieder zurück. Das letzte Quäntchen Selbstvertrauen hat er sich jüngst mit seinem Finalsieg über Roger Federer in "Cincy" geholt. Djokovic setzt wieder auf die Vertrauten im Umfeld, die ihn einst so stark machten. Wie Trainer Marian Vajda und den Fitness-Experten Gebhard Gritsch. Der Wimbledonsieg war eine erste Belohnung für die gewonnene Einsicht samt der folgenden Entscheidungen. Die Selbstfindungsphase, als "Nole" fast nur noch die Ratschläge des Esoterik-Gurus Pepe Imaz annahm, ist abgeschlossen. Djokovic ist wieder er selbst - der große Kämpfer, der um Grand-Slam-Siege spielt.

Andrej Antic (tennisMAGAZIN): Djokovic hat das Momentum, macht auf mich gerade den stabilsten Eindruck.

Harald Ottawa (Kurier): Novak Djokovic hat sich in den vergangenen Monaten in die Favoritenrolle gespielt. Selbst für Nadal und Federer ist er der Favorit. Dahinter gibt es soviele Außenseiter wie schon lange nicht. Spieler, die lange verletzt und in schwacher Form waren, spielten zuletzt wieder sehr gut.

Uwe Semrau (DAZN): Novak Djokovic ist wieder da! Genau zum richtigen Zeitpunkt.

Part 1: Der Titelverteidiger und der Wimbledon-Sieger

Part 2: The Big Three und der Turm von ehschowissen

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