French Open: Mischa Zverev kämpft sich zum Zweitrundensieg

Von tennisnet
Donnerstag, 31.05.2018 | 16:21 Uhr
Mischa Zverev
© Jürgen Hasenkopf

Routinier Mischa Zverev hat sich nach einer Aufholjagd zum Sieg gekämpft und steht erstmals in der dritten Runde der French Open.

Der 30-Jährige aus Hamburg besiegte auf Court 9 den Ukrainer Sergiy Stakhovsky in 3:12 Stunden mit 6:3, 6:7 (0:7), 7:6 (7:2), 6:1. Dem älteren Zverev-Bruder gelangen dabei 50 direkte Gewinnschläge - bei 33 Unforced Errors. "Es ist ein schönes Gefühl, hier zwei Matches gewonnen zu haben. Vor dem Turnier habe ich mich nicht bei 100 Prozent fit gefühlt und hatte mit einer Erkältung zu tun. Aber ich fühle mich jetzt ganz gut", sagte Zverev bei Eurosport.

Mischa Zverev musste im dritten Durchgang einen Satzball abwehren

Im dritten Durchgang lag der Weltranglisten-64. bereits mit 0:3 und 2:5 zurück und musste beim Stand von 4:5 sogar einen Satzball von Stakhovsky (ATP-Ne. 127) abwehren. Es ist erst das zweite Mal in dieser Saison, dass Mischa Zverev bei einem Turnier die ersten beiden Runde übersteht. Beim Masters in Monte Carlo war der Linkshänder in seiner dritten Partie gescheitert. Im Stade Roland Garros hatte der Davis-Cup-Spieler zuvor noch nie in der dritten Runde gestanden.

Dort trifft Mischa Zverev, der gegen den 32-jährigen Ukrainer fünf seiner 17 Breakchancen verwandelte, am Samstag auf US-Open-Finalist Kevin Anderson. Der an Position sechs gesetzt Südafrikaner bezwang Pablo Cuevas aus Uruguay mit 6:3, 3:6, 7:6 (7:5), 6:4.

Zuletzt hatte Zverev bei den US-Open im Vorjahr das Achtelfinale bei einem Major erreicht, sein bestes Grand-Slam-Ergebnis war die Viertelfinal-Teilnahme bei den Australian Open im gleichen Jahr.

Mischa folgt seinem Bruder Sascha Zverev in die dritte Runde

Vor Zverev war in Paris am Donnerstag bereits Maximilian Marterer mit einer beeindruckenden Leistung in die dritte Runde eingezogen. Der Nürnberger bezwang am Donnerstag das 19 Jahre alte kanadische Supertalent Denis Shapovalov 5:7, 7:6 (7:4), 7:5, 6:4 und trifft nun auf Jürgen Zopp (Estland). Jan-Lennard Struff schied nach einem 6:4, 6:7 (5:7), 2:6, 2:6 gegen Steve Johnson (USA) dagegen aus.

Zverevs jüngerer Bruder Alexander (Hamburg) war bereits am Mittwoch durch einen Fünfsatzerfolg gegen den Serben Dusan Lajovic in die dritte Runde vorgestoßen. Er trifft dort am Freitag auf Damir Dzumhur (Weißrussland/Nr. 26). Philipp Kohlschreiber (Augsburg), Florian Mayer (München), Oscar Otte (Köln) und Peter Gojowczyk (München) waren derweil in ihren Auftaktmatches ausgeschieden.

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