Tennis

French Open: Angelique Kerber ohne Probleme in die dritte Runde

Von Jens Huiber
Angelique Kerber fliegt in Paris bis jetzt unter dem Radar
© GEPA

Angelique Kerber ist im Eiltempo in die dritte Runde der French Open eingezogen: Die zweifache Major-Siegerin besiegte Ana Bogdan aus Rumänien in zwei Sätzen und trifft nun auf die Niederländerin Kiki Bertens.

Von Jens Huiber aus Paris

Der tägliche Spielplan für die French Open folgt einer klaren Ordnung: Ganz oben sind die auf Philippe Chatrier angesetzten Matches angeführt, es folgen jene auf Suzanne Lenglen, Court 1 und Court 18. Dann aber ist auch schon Court 7 an der Reihe, jener Platz, auf dem es am Donnerstag eine zweifache Grand-Slam-Gewinnerin zu bestaunen gab: Angelique Kerber.

Die ehemalige Nummer eins der Welt fiel als nächste Topspielerin der kreativen Spielansetzung der französischen Veranstalter anheim, was Kerber in ihrer Partie gegen Ana Bogdan allerdings nicht weiter störte: Kerber gewann nach einer Stunde Spielzeit mit 6:2 und 6:3 und trifft in Runde drei auf die Niederländerin Kiki Bertens, der sie 2016 in Roland Garros gleich zum Auftakt unterlegen war.

Kerber bei den French Open in Eile

Dass sie ein in der Paris-Ausgabe 2018 ein wenig unter dem Radar fliegt, ist Angelique Kerber nicht unrecht. Gerade in den letzten beiden Jahren war die 30-Jährige immer als eine der Favoritinnen angereist, 2017 war gegen Ekaterina Makarova ebenfalls in Runde eins Schluss.

Gegen Bogdan war Kerber weit von einer Niederlage entfernt. Der Court 7, das immerhin, war schon zur ersten Partie von Jan-Lennard Struff fest in deutscher Zuschauerhand. Das sollte sich nicht ändern, Kerber um kurz vor 17:00 Uhr den Platz betrat. 27 Minuten dauerte der erste Satz an, ein Blick in den Himmel erklärte die Eile der besten deutschen Spielerin der vergangenen Jahre: Die Gefahr eines Gewitters war nicht zu leugnen.

Bertens auf dem Nebenplatz

Bogdan ist mit ihren 25 Jahren kein Frischling auf der WTA-Tour, getroffen hatten sich die beiden Kontrahentinnen vor der Partie in Roland Garros dennoch noch nie. Bogdan besiegte in Runde eins Marketa Vondrousova in drei Sätzen, Kerber hatte gegen Mona Barthel keine Probleme.

Kerber schaffte auch im zweiten Satz ein frühes Break, praktisch gleichzeitig entledigte sich ihre kommende Gegnerin Kiki Bertens auf dem angrenzenden Court 9 der Aufgabe Aliksandra Sasnovich. Kerber musste im sechsten Spiel eine Breakchance abwehren, holte sich den Aufschlag von Bogdan zum 5:2. Das war´s aber noch nicht, die Rumänin breakte sich noch einmal zum 3:5 zurück. Nach exakt 60 Minuten war die Affäre aber beendet, Kerber verwertete ihren dritten Matchball zum 6:2 und 6:3.

Die Eile erwies sich am Ende als unbegründet: Als Kerber den Court 7 unter dem Applaus der Zuschauer verließ, hatten sich die Wolken schon wieder verzogen.

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