Der neunte Tag bei den French Open in Kürze

Kein Bagel, Herr Pyrrhus, ein Künstler

Montag, 05.06.2017 | 08:00 Uhr
Gael Monfils hat am Sonntag Kurzarbeit verrichtet
© GEPA
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Dominic Thiem sucht sich einen neuen Spielkollegen, Stan Wawrinka muss gegen einen Entertainer ran, und ein Spanier wird nicht belohnt.

Montag, 05.06.2017, ein neuer Tag 9

Der Thiem-Watch: Aberglaube sei ihm fremd, das hat Dominic Thiem im Laufe der Tage von Paris mehrmals unterstrichen. Feste Gewohnheiten aber nicht, es ist davon auszugehen, dass er sich auch am Montag nicht in die Pariser Innenstadt schmeißen, vielmehr die Mittagsstunden für eine lockere Trainingseinheit im "Jean Bouin" nutzen wird. Trotz Lockerheit ist hohe Intensität natürlich nicht ausgeschlossen. Wem Thiem die Ehre gibt, weiß er noch nicht, die Junioren seien ja schließlich bereits auf der Anlage. Ein Franzose täte es aber auch.

Der Feinschmecker-Tipp: Der nächste Künstler, den Stan Wawrinka da nach Fabio Fognini vor seiner Brust hat: Gael Monfils. Der Franzose musste zwar am Sonntag nachsitzen, wiewohl nicht so lange wie befürchtet - Gegner Richard Gasquets Oberschenkel wollte gegen Ende von Satz drei nach Hause. Im Gegensatz zu Fognini ist bei Monfils in Frankreich indes kein rapider Lusteinbruch zu erwarten, sollte der Lokalmatador in Rückstand geraten.

Upset-Alert des Tages: Eigentlich sollte Alexander Zverev an diesem Montag Kei Nishikori gegenüber stehen. Und eigentlich sollte der Reporter seine Lektionen den Japaner betreffend gelernt haben - die vorhergesagte Niederlage gegen Jeremy Chardy erwies sich letztlich als eine wunderschön gemähte Wiese für Nishikori. Aber Fernando Verdasco ist richtig tough, hat gegen Pablo Cuevas brilliert, während sein Gegner beim Match gegen Hyeon Chung von der Regenunterbrechung königlich profitiert hatte.

Kulinarische Sensation des Vortages: Cheese Bagel mit Hühnchen. Das im vergangenen Jahr neu eröffnete Medien-Restaurant bietet zwar auch vitaminreiche Kost an, wer indes von einem grauslichen gemischten Doppel auf Platz 16 berichten muss, der darf sich wenigstens mittags etwas Sündhaftes gönnen: ein Mohn-Bagel also, dazu gleich einmal Käse aufgeschmiert, der mit der klassischen Variante aus der schönen Schweiz nichts zu tun hat. Die Alibi-Schicht Salat nimmt man gerne mit, zumal über das Hähnchen nach Pariser Art eine gediegene Schicht Mayo nachgereicht wird. Herrlich.

Pyrrhussieg des Vortages: Pablo Carreno Busta hat sich sein erstes Viertelfinale bei einem Grand-Slam-Turnier erspielt. Und wie! 4:17 Stunden hat die Fünf-Satz-Affäre des Spaniers gegen Milos Raonic in Anspruch genommen, einen Entscheidungssatz gebracht, den Carreno Busta in der Verlängerung mit 8:6 für sich entschied. Und was ist der Dank? Ein Meeting mit Rafael Nadal, jenen Mann, der durch das 2017er-Feld von Paris pflügt wie ein heißes Messer durch bereits angeschmolzene Sommerbutter. Die Statistik ist nicht auf der Seite von Carreno Busta: drei Matches, drei Niederlagen.

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