"Habe mein Vertrauen in Genf wiedergefunden"

Montag, 29.05.2017 | 14:52 Uhr
Den Schalter rechtzeitig umgelegt - Stan Wawrinka startet mit Rückenwind in Paris
© getty

Wohlfühloase am Genfersee: Stan Wawrinka hat durch die Titelverteidigung bei seinem Heimturnier genug Selbstvertrauen geschöpft, um zuversichtlich in die French Open zu starten.

Desolat. So lässt sich die Sandplatzsaison von Stan Wawrinka bis zum Turniersieg in Genf mit einem Wort zusammenfassen. Der 32-jährige Schweizer hatte in Monte Carlo, Madrid und Rom lediglich zwei Gegner schlagen können, bevor er bei den Geneva Open gleich vier Siege innerhalb einer Woche aneinanderreihte. Die Trendwende kam spät, aber wohl gerade noch rechtzeitig, um in Paris wieder das gefürchtete "Stanimal" zu erwecken.

"Ich war nicht Bestform, als das Genfer Turnier begann. Nun fühle ich mich aber in guter Form. Nur Siege können dir Selbstvertrauen bringen", sagt der Weltranglisten-Dritte vor seinem ersten Auftritt in Roland Garros.

Das beschauliche ATP-World-Tour-250-Turnier am Genfersee hat sich für Wawrinka in den vergangenen zwei Jahren als Glücksfall erwiesen. 2015 legte er dort den Grundstein für seinen Triumphzug unterm Eifelturm. Im Vorjahr gewann "Stan, the man" in Genf erstmals einen ATP-Titel in der Schweiz und erreichte anschließend das Halbfinale am Bois de Boulogne.

Keine Anpassungsschwierigkeiten

Dass ihm in Paris nun kaum Zeit bleibt, um sich an die Bedingungen zu gewöhnen, ist für den dreifachen Grand-Slam-Champion kein Problem. "Ich muss hier nicht groß trainieren", so Wawrinka, der am heutigen Montag eine lockere Einheit absolviert, damit er am Dienstag für seinen slowakischen Erstrundengegner gerüstet ist.

Qualifikant Jozef Kovalik (ATP 152) sei für ihn ein unbeschriebenes Blatt. Deshalb will Wawrinka bei Freund Benoit Paire um Rat fragen. Der 28-Jährige hatte Kovalik vor einigen Wochen bei einem Challenger-Turnier in Südfrankreich besiegt.

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