Am Dienstag steigt Mona Barthel in die French Open ein

Mit vollen Batterien gegen Pironkova

Dienstag, 30.05.2017 | 09:21 Uhr
Mona Barthel geht gut ausgeruht in die French Open
© getty
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Prag-Siegerin Mona Barthel geht wieder topfit in die French Open. In der ersten Runde wartet mit Tsvetana Pironkova (ab 11:00 Uhr auf Court 4) eine schwierige Aufgabe auf die Deutsche.

Von Jens Huiber aus Paris

Wer auch immer Motivationsprobleme zu beklagen hat, der sollte sich in Tennisfragen umgehend an Christopher Kas wenden. Der ehemalige deutsche Davis-Cup-Spieler, dessen Schützling Mona Barthel zuletzt mit dem Turniersieg in Prag für Furore gesorgt hatte, schwärmt in einer Art und Weise von der Beschaffenheit jenes Courts, auf dem Barthel gerade trainiert, dass alle in Hörweite der deutschen Zunge Mächtigen umgehend zum Schläger greifen wollen. Weder Kas noch seine Spielerin erwecken den Eindruck, dass sie dagegen etwas einzuwenden hätten, die Stimmung ist ausnehmend entspannt.

Was nicht nur am Szenario auf der Gegenseite liegt: Risa Ozaki hat gleich vier Männer ihres Vertrauens mit auf den Platz genommen, das japanische Trainer-Quartett erörtert die Vorkommnisse auf dem Court mit der gebotenen Ernsthaftigkeit. Eben jene ist Christopher Kas keineswegs abzusprechen, der Ansatz des Bayers birgt allerdings auch ein gerüttelt Maß an Lockerheit. Der Eindruck, dass sich bei Mona Barthel die Batterien fast wieder zur Gänze gefüllt haben, lässt sich im Übrigen ebenfalls schwer zerstreuen. Im Rennen um die Plätze für Singapur, der Jahreswertung 2017 also, rangiert Barthel auf Platz 18, lediglich fünf Ränge hinter Landsfrau Angelique Kerber.

Starkes Service

Mona Barthel hat nach dem Triumph zu Prag nicht mit dem Siegen aufgehört, insgesamt zwölf Partien en suite gewonnen. Gegen die spätere Siegerin Elina Svitolina war in Rom dann jegliche Kraft verbraucht, die 26-jährige Deutsche hat dennoch ehrenvoll bis zum Ende weitergespielt. Svitolina, die Klassenbeste 2017, würde wohl auch in Runde zwei der French Open auf Barthel warten, die sich zum Auftakt mit Tsvetana Pironkova herumschlagen muss, immerhin Achtelfinalistin aus dem vergangenen Jahr.

Die Bulgarin hat sich am Montag auf dem Trainingsgelände einer bulgarischen TV-Station erklärt, ein Schicksal, das Mona Barthel bis auf weiteres erspart bleibt: Deutsche Fernseh-Stationen sucht man vergeblich. Die 26-Jährige wird darob keine Tränen vergießen, Barthel drängt nicht in die Öffentlichkeit. Aber in der Weltrangliste nach vorne. Die Form stimmt, vor allem mit dem Aufschlag ist Christopher Kas sehr zufrieden: "Monas Service-Games dauern eine Minute, die von Ozaki fünf." Genau das legen auch die Berechnungen der japanischen Trainer-Armada nahe.

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