Tennis

Venus Williams und Coco Vandeweghe verlieren in Runde eins

Von SID
Coco Vandeweghe
© getty

Schwarzer Tag für die US-amerikanischen Damen: Sowohl Vorjahresfinalistin Venus Williams wie auch US-Open-Siegerin Sloane Stephens und Top-Ten-Frau Coco Vandeweghe mussten bereits zum Auftakt der Australian Open 2018 die Segel streichen.

Vorjahresfinalistin Venus Williams (USA) ist bei den Australian Open bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Die Nummer fünf der Setzliste, mit 37 Jahren die älteste Teilnehmerin im Feld, unterlag der Schweizerin Belinda Bencic 3:6, 5:7. Auch Williams' Landsfrauen Coco Vandeweghe, im vergangenen Jahr Halbfinalistin in Melbourne, und US-Open-Siegerin Sloane Stephens scheiterten bereits zum Auftakt des ersten Grand Slams der Saison.

Vandeweghe (26) unterlag der Ungarin Timea Babos 6:7 (4:7), 2:6. Stephens (24) hat nach ihrem Triumph in New York das Siegen anscheinend völlig verlernt. Das 6:2, 6:7 (2:7), 2:6 gegen die Chinesin Zhang Shuai war bereits die achte Niederlage im achten Match nach dem überraschenden Titelgewinn im September. Damals hatten auch Williams und Vandeweghe im Halbfinale ihres Heim-Grand-Slams gestanden.

Keine große Überraschung

Venus Williams hatte 2017 im Endspiel gegen ihre jüngere Schwester Serena verloren, die nach der Geburt ihrer ersten Tochter derzeit pausiert. Seit dem gemeinsamen Debüt in Melbourne vor 20 Jahren hatte bis dato immer mindestens eine der Williams-Schwestern die zweite Runde erreicht.

Williams' Niederlage kam allerdings nicht sonderlich überraschend, zu stark war die einstige Weltranglistensiebte Bencic zuletzt nach einer langen Verletzungspause aufgetreten. Eine Blessur am linken Handgelenk hatte die 20-Jährige weit zurückgeworfen. Nach drei Titeln bei kleineren WTA-Turnieren zum Ende des vergangenen Jahres kletterte sie wieder bis auf Rang 78. Gemeinsam mit Landsmann Roger Federer gewann sie in der ersten Januarwoche den Hopman Cup.

Bei den Männern gelang Kyle Edmund die erste Überraschung des Turniers. Der Brite warf US-Open-Finalist Kevin Anderson (Südafrika/Nr. 11) mit 6:7 (4:7), 6:3, 3:6, 6:3, 6:4 aus dem Turnier.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung