Australiens "Hoffnung" Lizette Cabrera erhält Melbourne-Wildcard

Von Maximilian Kisanyik
Freitag, 05.01.2018 | 21:15 Uhr
Lizette Cabrera erhält eine Wildcard für die Australian Open
© getty

Ein fester Platz im Tableau der Australian Open war noch frei - dieser ging an die australische Hoffnungsträgerin Lizette Cabrera.

Ein neuer Star am australischen Tennis-Himmel scheint immer mehr zu strahlen. Vor den anstehenden Australian Open (15. bis 28. Januar 2018) flatterte eine gute Nachricht in Richtung Lizette Cabrera. Die 20-Jährige aus Townsville erhielt die letzte verbliebene Wildcard für das erste Grand Slam des Jahres.

Mit einem tollen Endspurt im vergangenen Jahr verdiente sich Cabrera die Chance auf ihre zweite Hauptfeldteilnahme in Melbourne. Bereits im Vorjahr stand die Lokalmatadorin in Down Under auf dem Platz und musste sich in der ersten Runde der Kroatin Donna Vekic mit 5:7 und 2:6 geschlagen geben.

Über die vom australischen Tennisverband ausgestellte Wildcard meinte Cabrera: "Ich freue mich so sehr über die Wildcard für die Australian Open und kann Australia Tennis gar nicht genug für diese Ehre danken. Ich konnte im vergangenen Jahr schon fühlen wie es ist, wenn man bei diesem Grand Slam auf dem Platz steht und kann es kaum erwarten dorthin zurückzukehren."

Sprung auf Rang 152

Die aktuelle Nummer 152 der Weltrangliste spielte eine starke zweite Saisonhälfte 2017 und arbeitete sich jeweils ins Viertelfinale in Taipei und Hong Kong. Australiens Fed-Cup-Chefin Alicia Molik teilte die Freude ihres Schützlings. "Lizette ist eine unserer größten Hoffnungen im Hinblick auf 2018. Sie hat hart gearbeitet und verdient diese Chance", erklärte die ehemalige Top-10-Spielerin.

Den bislang besten Auftritt auf der Tour lieferte Cabrera in Guangzhou ab. Mit tollem Powertennis ließ sie der Nummer drei des Turniers und etablierten WTA-Spielerin Anett Kontaveit keine Chance und fegte die Estin vor allem im ersten Durchgang mit 6:0 und 7:5 vom Platz. Mit einer extra Portion Motivation und einer günstigen Auslosung scheint ein Weiterkommen des "rising stars" in ihrer Heimat nicht unmöglich.

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